In dieser spanischen Provinz gilt seit kurzem die Maut

Guipúzcoa, eine Provinz im Baskenland, hat gestern auf einer stark befahrenen Straße die Maut eingeführt. Die Gebühren gelten sowohl für PKW als auch LKW.

In dieser spanischen Provinz gilt seit kurzem die Maut
Foto: Flickr/ European RoadsCC BY-NC-SA 2.0
Es handelt sich um die Straße A-636, die von Beasaín nach Bergara führt. Seit vorgestern sind dort Mautstellen in Betrieb. Die Maut muss auf drei Straßenabschnitten an den Mautstellen Beasain, Ezkio und Descarga gezahlt werden. Die Gesamthöhe der Mautkosten beträgt 5,15 Euro für LKW und 2,53 Euro für PKW.

Das System funktioniert ähnlich wie das, was im Jahr 2018 auf der N-1 und A-15 für LKW eingeführt wurde und vom Obersten Gerichtshof zweimal für illegal erklärt wurde. Anders gelten aber auf der A-636 die Gebühren auf der A-636 sowohl für LKW, Busse als auch Privatfahrzeuge, berichtet der spanische Branchenverband Fenadismer.

„Der Provinzrat von Guipúzcoa setzt seine unersättliche Mautpolitik fort und führte am Dienstag, den 18. Januar, neue Mautgebühren ein”, kritisiert die Organisation.

Da die zuständigen Behörden durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs gezwungen wurden, von den illegal erhobenen Mautgebühren auf der  N-1 und A-15 abzusehen, arbeitet der Provinzrat von Guipúzcoa bereits an Gesetzen, die die Überarbeitung und Wiedereinführung des Mautsystem auf diesen Strecken ermöglichen.

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