Kameras, die auf französischen Straßen installiert werden, dienen nicht nur dazu, um die Verkehrssituation zu kontrollieren, sondern auch, um Verkehrssünder aufzuspüren. Ein solches Gerät kann sogar 12 Arten von Verstößen erkennen. Auf dieser Grundlage verhängt dann die Polizei eine Geldstrafe.

Die Franzosen installieren Kameras am häufigsten entlang der Autobahnen, Hauptverkehrsstraßen und auch auf beliebten Parkplätzen. Die Geräte sollen entsprechende Verkehrssicherheit gewährleisten und dabei helfen, in Ausnahmesituationen entsprechend zu reagieren. Die Polizei verwendet diese jedoch auch gerne, um Verkehrsverstöße aufzuzeichnen und später einen Strafzettel ausstellen zu können.

12 Verstöße im Visier von Kameras

Im Jahr 2018 wurde die Liste der Verstöße, die in Frankreich aus der Ferne erkannt und bestraft werden können, erweitert. Den gültigen Vorschriften gemäß können insgesamt 12 Arten von Verstößen von Verkehrskameras erfasst werden. Zu diesen gehören:

– Fahrt ohne angelegten Sicherheitsgurt,

– unbefugte Handynutzung während der Fahrt (d. h. durch Halten in der Hand),

– unbefugte Nutzung von Fahrspuren, grünen Fahrspuren und Fußgängerzonen sowie Straßen, die nur für bestimmte Kategorien von Fahrzeugen vorbehalten sind,

– Anhalten, Parken oder Fahren auf dem Seitenstreifen,

– Nichtbeachtung der Sicherheitsabstände zwischen Fahrzeugen,

– Befahren der durchgezogenen Linie,

– Falschfahren und verbotene Manöver,

– Nichtbeachtung des Stoppschildes,

– Nichteinhaltung der maximal zulässigen Geschwindigkeit

– Straßenverkehrsgefährdung durch falsches Überholen

– Missachtung des Vorrangs von Fußgängern,

– keine Versicherung.

Foto: Twitter.com/Rigspoliti

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