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In Anwesenheit von Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, wurde am 24. August die letzte Lücke im Bau der Hochmoselbrücke feierlich geschlossen. Mit einer Höhe von bis zu 160 Metern und einer Länge von 1700 Metern ist die Querung die größte Brückenbaustelle des Kontinents.

Das ist ein Brückenschlag der Superlative – für die Region, für Deutschland und für Europa! Die Hochmoselbrücke verbindet Menschen über Landesgrenzen hinweg – vom Rhein-Main-Gebiet in die Benelux-Länder. Mit der neuen Brücke als Herzstück wird die B 50 zu einer Verkehrsachse von europäischer Bedeutung. Zugleich ist die Hochmoselbrücke ein Meisterwerk deutscher Ingenieurskunst – und ihre Vollendung für mich persönlich ein absoluter Höhepunkt als Bundesverkehrsminister, sagte Scheuer.

Die Bauarbeiten für die Brücke zwischen Ürzig und Zeltingen-Rachtig begannen im Jahr 2011. Die Brücke ist Teil der neuen, rund 25 Kilometer langen Hochmoselquerung zwischen dem Hunsrück und der Eifel. Das BMVI investiert allein 175 Millionen Euro in den Bau der Hochmoselbrücke. In die Gesamtmaßnahme fließen 483 Millionen Euro.

Die Hochmoselbrücke wurde im sogenannten Taktschiebeverfahren mit neuartigen Verschubanlagen gebaut. Hierbei wurden vorgefertigte Brückenteile auf der Hunsrücker Seite montiert und anschließend mittels Pressen und Gleitlagern quer über das Tal geschoben. Insgesamt wurden rund 33.000 Tonnen Stahl verbaut. Die Stützweiten zwischen den zehn Beton-Pfeilern der Balkenbrücke betragen bis zu 210 Meter. Das ist die größte Spannweite weltweit, die jemals im Taktschiebeverfahren bewegt wurde.

Foto: Wikimedia

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