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Einige europäische Städte (darunter Berlin, Wien, London, Paris, Amsterdam und Posen) setzten sich in einem gemeinsamen Brief an den EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker dafür ein, dass verbesserte Sicherheitsstandards für neue Lkw rasch verpflichtend vorgeschrieben werden.

In der EU passiert jeder vierte tödliche Lkw-Unfall im städtischen Raum

Lkw seien insbesondere wegen ihrer großen toten Winkel schlecht für den Stadtverkehr geeignet, und Unfälle endeten meist tödlich, heißt es in dem Schreiben. EU-Studien hätten aber gezeigt, dass durch vorausschauende Notbremsassistenten, intelligente Geschwindigkeitsanpassung und Standards für Direktsicht tausende Menschenleben zu überschaubaren Kosten gerettet werden könnten. Die Technik dafür stehe zur Verfügung und müsse künftig für Neufahrzeuge zur Standardausstattung gehören. Es gebe ein großes Potenzial für Verbesserungen, und bei Sicherheitsstandards habe die EU „sehr viel Macht“.

Manche Kommunen verhängten ein Fahrverbot für die gefährlichsten Lkw. Lokale Maßnahmen aber hätten wenig Einfluß auf das Marktangebot und den Preis sichererer Fahrzeuge, wird betont.

Alle Unterzeichner des Briefs engagieren sich dafür, dass ihre Bürger mehr laufen und Fahrrad fahren, betonen sie. Aber dafür müsse auch die Sicherheit im Straßenverkehr oberste Priorität genießen. „Wir verbessern Straßen, begrenzen die Geschwindigkeit und investieren viel in Verkehrserziehung“, schreiben die Autoren.

„Unsere Anstrengungen können aber nicht erfolgreich sein, wenn nicht gleichzeitig auch die Sicherheit von Autos, Transportern und Lkw verbessert wird.“, lesen wir.

Quelle: dekra.net

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