Der 25. Januar 2018 wird in die Geschichte der Eurotunnel-Gruppe eingehen. Trotz der Unruhen, die mit dem Brexit und der Welle illegaler Einwanderer verbunden waren, hat der Eurotunnel nach fast einem Jahrzehnt seine tägliche Bilanz vor der Krise geschlagen.

Letzte Woche verzeichnete die Eurotunnel-Gruppe einen weiteren Rekord. Dies ist nach der besten Sommersaison im vergangenen Jahr (564 Tsd. Lkw zwischen dem 17. Juli und 3. September), eine weitere gute Nachricht für den Tunnelmanager unter dem Ärmelkanal, besonders angesichts der Migrationskrise und des unvermeidlich bevorstehenden Brexits.

Am 25. Januar 2018 nutzten insgesamt 7.023 Lkw die Dienste vom Eurotunnel. Das sind 3 Prozent mehr als am 13. März 2008, als die Eurotunnel-Gruppe das beste Ergebnis in der Geschichte verzeichnete, kurz vor dem Kollaps der Lehman-Bank, der die globale Krise verursachte.

Neue Transportsysteme im Eurotunnel

Den neuen Rekord verdankt der Eurotunnel unter anderem der neuesten Generation von Verkehrssystemen und der größeren Kapazität. Voriges Jahr benutzten den Tunnel 1.637 Milliarden Fahrzeuge, etwas weniger als 2016 (ca. 1641 Milliarden).

Der Eurotunnel ist ein 50 km langer Eisenbahntunnel zwischen Folkestone in Kent (Vereinigtes Königreich) und Coquelles nahe Calais (Frankreich). Mit einem Streckenanteil von 37 km unter der Straße von Dover ist er der längste Unterwassertunnel der Erde.

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