Im Rahmen eines EU-finanzierten Smartchain-Projekts wurde jetzt eine Online-Plattform gelauncht. Sie soll Initiativen unterstützen, die auf die Optimierung der Lieferketten für Obst und Gemüse abzielen.

Das Smartchain-Projekt wurde im September letzten Jahres gestartet, gegründet von 43 Institutionen aus elf europäischen Ländern. In den nächsten drei Jahren soll dieses EU-finanzierte Projekt innovative Dienstleistungen in den Bereichen Entwicklung, Marktzugang, Logistik, Lagerung und Vertrieb in der landwirtschaftlichen Produktion entwickeln. Beteiligen wollen sich neun Organisationen aus Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, den Niederlanden, Serbien, der Schweiz und Spanien.

Das Projekt verwendet ein interaktives Innovationsmodell, in dem alle Projektbeteiligten (Unternehmer, Praktiker und Forscher) zusammenarbeiten. Auf diese Weise entwickelte Lösungen betreffen den Einsatz von Technologie, Geschäftsführung, Kundenbeziehungen, Innovationsunterstützung und Kommunikation auf dem Markt.

Um die Zusammenarbeit zwischen Smartchain-Partnern zu stärken und den Wissensfluss sicherzustellen, haben die Projektentwickler neun innovative Hubs (in Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Serbien, Spanien, der Schweiz und Ungarn) gegründet. Diese werden zusätzlich durch ein innovatives virtuelles Zentrum unterstützt, was die Beteiligung am Projekt vereinfachen soll.

Alle Beteiligten sind davon überzeugt, dass das kurze Lieferkettenmodell auf freundliche und nachhaltige Weise auf breiterer Ebene eingeführt werden kann, um Rentabilität und Umweltfreundlichkeit sicherzustellen, betont Susanne Braun, Smartchain Project Coordinator.

Foto: Pixabay

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