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Grenzübergang Braunau–Simbach: Vollsperrung der Innbrücke bis 1. Juli

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An der Grenze zwischen Österreich und Deutschland kommt es bei Braunau am Inn zu einer Totalsperre: Bis 1. Juli ist die Verbindung über die Innbrücke Richtung Simbach am Inn nicht befahrbar. Betroffen ist die Zufahrt über die B148 (Altheimer Straße) zum Grenzübergang.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Wie die Stadt Braunau am Inn mitteilt, begann die Sperre am Montag, 22. Juni 2026, um 7 Uhr. Enden soll sie am Mittwoch, 1. Juli 2026, um 18 Uhr. Grund sind Bauarbeiten an der B148 im Bereich des Grenzübergangs Braunau/Inn. Gearbeitet wird zwischen den Kilometerpunkten 34,4 und 34,999 – in beiden Fahrtrichtungen. Der oberösterreichische Verkehrsinformationsdienst nennt als Anlass eine Fahrbahnsanierung.

Für den Güterverkehr ist die Sperre besonders relevant: Die B148 zählt zu den wichtigen Übergängen über den Inn aus dem Raum Braunau nach Deutschland. Der Verband MKFE weist darauf hin, dass Fahrzeuge über 3,5 Tonnen die Brücke während der Sperrzeit nicht nutzen dürfen – auch dann nicht, wenn sie normalerweise als Quell- oder Zielverkehr vor Ort zugelassen wären.

Spediteure sollten zudem berücksichtigen, dass auch auf möglichen Umleitungsstrecken Gewichtsbeschränkungen gelten. Nach Angaben von MKFE ist derzeit keine Umleitungsstrecke in der Umgebung bekannt, die für Lkw über 3,5 Tonnen durchgehend befahrbar ist. Auch die zweite Braunauer Innbrücke, die über das Stadtzentrum erreicht wird, sowie die Hauptzufahrt dorthin stehen Fahrzeugen über 3,5 Tonnen nicht zur Verfügung.

Im Umfeld der B148 gab es bereits zuvor Einschränkungen für den Schwerverkehr: Auf dem Abschnitt Altheim–Braunau gilt grundsätzlich ein Fahrverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen; Ausnahmen sind nur für lokalen Quell- und Zielverkehr vorgesehen. Durch die aktuelle Sperre am Grenzübergang lässt sich diese Regelung praktisch nicht nutzen, da die Zufahrt zur Grenze auf der B148 selbst gesperrt ist.

Vor Fahrtantritt empfiehlt es sich, das Verkehrsinformationssystem des Landes Oberösterreich zu prüfen. Angaben zu Baustellen, Sperren und Beschränkungen können sich kurzfristig ändern.

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