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A4 bei Köln: Neue Kontrollanlage bringt mehrtägige Vollsperrung für den Güterverkehr

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Nachdem die Autobahn GmbH wegen Schäden am Bauwerk Eifeltor zunächst ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen eingeführt hatte, folgt nun der nächste Schritt: Für den Einbau des neuen Kontrollsystems wird die A4 bei Köln ab Freitagabend für mehrere Tage vollständig gesperrt. Parallel kommt es auf einem weiteren Abschnitt der A4 zu einer zusätzlichen Vollsperrung. Speditionen müssen sich auf erhebliche Behinderungen einstellen.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Von Freitag, 10. Juli, 22 Uhr, bis Donnerstag, 16. Juli ist die A4 zwischen dem Autobahnkreuz Köln-West und der Anschlussstelle Köln-Eifeltor in Fahrtrichtung Olpe vollständig gesperrt.

Die Autobahn GmbH Rheinland installiert in diesem Zeitraum das neue Portal- und Kontrollsystem, das künftig die Einhaltung der Gewichtsbeschränkungen am Bauwerk Eifeltor automatisiert überwachen und durchsetzen soll.

Ursprünglich sollte unter laufendem Verkehr gebaut werden. Nach Abstimmung mit Polizei, Straßenverkehrsbehörden und der Stadt Köln entschied sich die Autobahn GmbH jedoch für eine Vollsperrung. Mit einer Verkehrsführung auf wenigen Fahrstreifen wären deutlich längere Staus und ein höheres Unfallrisiko verbunden gewesen. Bereits vor Beginn der Hauptarbeiten kann es außerhalb der Hauptverkehrszeiten zu kurzfristigen Fahrstreifensperrungen kommen.

Zweite Vollsperrung auf der A4 verschärft die Lage

Zusätzlich wird die A4 vom 10. bis 12. Juli zwischen der Anschlussstelle Frechen-Nord und dem Autobahnkreuz Kerpen in beiden Richtungen vollständig gesperrt. Hintergrund sind Brückenarbeiten an der Verbindung Frechen–Königsdorf.

Nach Angaben der Autobahn GmbH wurden beide Baustellen gezielt in ein gemeinsames Zeitfenster gelegt, um die Gesamtbauzeit zu verkürzen und zusätzliche Sperrungen zu einem späteren Zeitpunkt zu vermeiden. Empfohlen wird, den Raum Köln ab dem Autobahnkreuz Kerpen weiträumig zu umfahren und auf Alternativstrecken auszuweichen.

Während der Sperrung sind folgende Fahrbeziehungen nicht möglich:

  • von der A1 aus Richtung Dortmund und Leverkusen auf die A4 Richtung Olpe,
  • von der A1 aus Richtung Koblenz auf die A4 Richtung Olpe,
  • von der A4 aus Richtung Aachen über das Autobahnkreuz Köln-West weiter Richtung Olpe,
  • von der Anschlussstelle Köln-Klettenberg auf die A4 Richtung Olpe.

Die Auffahrt Köln-Klettenberg in Richtung Aachen bleibt befahrbar. Umleitungen werden ab dem Autobahnkreuz Köln-West ausgeschildert. Für den Fernverkehr gilt die Empfehlung, den Bereich über A1 und A3 zu umfahren.

Zudem weist die Autobahn GmbH darauf hin, dass der Abschnitt über das Bauwerk Eifeltor nicht als Ausweichroute für die gesperrte Rheinbrücke Bonn-Nord gedacht ist. Laut Betreiber wurde der Bauzeitenplan mit weiteren Maßnahmen im Straßennetz abgestimmt, um die Auswirkungen auf den Transitverkehr so gering wie möglich zu halten.

Eifeltor: Neue Kontrollen und Lkw-Regeln

Die Arbeiten sind Teil des Schutzkonzepts für das Bauwerk Eifeltor. Dort gelten seit Monaten Einschränkungen für schwere Fahrzeuge. Seit Ende April sind Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 44 Tonnen ausgeschlossen. Seit 10. Juni wurden die Vorgaben vorübergehend auf Fahrzeuge über 7,5 Tonnen ausgeweitet. Als Gründe nennt der Betreiber Schäden am Bauwerk sowie Fälle, in denen überladene Lkw mit zu geringem Abstand unterwegs waren.

Sobald das neue Überwachungssystem installiert ist, soll der Verkehr teilweise wieder freigegeben werden: Die rechte Spur wird dann für Lkw bis 44 Tonnen geöffnet, während die beiden linken Fahrstreifen weiterhin Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen vorbehalten bleiben. Lkw über 44 Tonnen müssen die Autobahn weiterhin an der Anschlussstelle Köln-Klettenberg verlassen.

Ferienbeginn dürfte Staus zusätzlich verschärfen

Die größten Verkehrsbehinderungen erwarten Behörden und ADAC zwischen 10. und 12. Juli, wenn beide A4-Sperrungen gleichzeitig bestehen.

Zusätzlichen Druck bringt der Beginn der Sommerferien. Der Großraum Köln zählt zu den wichtigsten Nord-Süd-Transitachsen Europas. Speditionen sollten deshalb längere Fahrzeiten einkalkulieren und ihre Touren möglichst frühzeitig über alternative Routen planen.

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