Im Rahmen eines Pilotprojekts hat der Paketdienstleister Hermes ein Jahr lang in mehreren Großstädten die Nachbarschaftszustellung vergütet. Das Interesse an der alternativen Haustürzustellung war gering, deshalb wird das Projekt nun eingestellt.

Der Paketdienstleister Hermes hat im Frühjahr vergangenen Jahres einen Pilottest gestartet, im Rahmen dessen die Nachbarschaftszustellung in mehreren deutschen Städten vergütet wurde. Für die Annahme von Paketen haben Nachbarn 30 Cent pro Paket bekommen.

Die neue Dienstleistung sollte eine innovative und kundennahe Ergänzung zur klassischen Haustürzustellung sein und wurde vor dem Hintergrund stetig steigender Paketmengen und der Tatsache, dass viele Empfänger tagsüber nicht zu Hause sind, gelauncht.

Doch Corona und der damit verbundene Umzug ins Home Office haben dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung gezogen. Wegen eines geringen Interesse wird das Projekt nicht verlängert, meldet Logistik Watchblog.

Oberstes Ziel des Innovations-Cases war es, Erfahrungswerte zu generieren, ob auf diese Weise eine neue Form kundenfreundlicher Konsolidierungspunkte etabliert werden kann. Regelmäßige Analysen zeigten jedoch, dass der monetäre Aspekt bei der Paketannahme für Nachbarn weniger relevant war, wird eine Sprecherin des Konzerns von dem Portal zitiert.

Foto: Hermes

Kommentare

comments0 Kommentare
thumbnail
Um Benachrichtigungen über Kommentare freizuschalten - gehen Sie zu Ihrem Profil