Im Geschäftsjahr 2019/20  ist der Umsatz des KEP-Dienstleisters Hermes um 9,0 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro gestiegen.

Das sich  auf das B2C- und C2C-Segment spezialisierende Unternehmen Hermes hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2019/20 um 9,0 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro gesteigert. Damit bleibt der KEP-Dienstleister die unumstrittene Nummer 2 in den drei größten europäischen KEP-Märkten Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Besonders bei Auftraggebern mit geringeren Sendungsmengen konnte sich Hermes etablieren und ein Wachstum in diesem Segment um rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Insgesamt hat die Gruppe 2019/20  928 Millionen Sendungen befördert. Einen signifikanten Zuwachs von 51 Prozent  verzeichnete der Dienstleister in Frankreich.

Die positive Geschäftsentwicklung darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Branche unter einem erheblichen strukturellen Preis- und Kostendruck steht. Insofern bleiben die nachhaltige Preisgestaltung mit den geschäftlichen Auftraggebern und weitere Innovationsschübe für die Letzte Meile eine wesentliche Herausforderung, sagte Kai Schiebur Vorstand Otto Group Services und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hermes Europe.

Der Start ins neue Jahr war natürlich stark von der Corona-Krise geprägt.Nachdem die Sendungsmengen im März zurückgingen, sind sie dann doch noch im April um rund 40 Prozent angestiegen – auf ein Niveau wie in der Vorweihnachtszeit.

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf das laufende Geschäftsjahr möchte die Hermes Gruppe zunächst nicht quantifizieren. Mittel- und langfristige Entwicklungen sind für das Unternehmen momentan nicht absehbar.

Foto:Hermes

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