Wenn Sie der Meinung sind, dass der Bau einer neuen Straße in Russland innerhalb einer so kurzen Zeit nicht möglich ist, dann liegen Sie falsch. Den Beweis dafür haben russische LKW-Fahrer  geliefert.

Bemerkenswertes Einfallsreichtum oder vielleicht sogar Kühnheit haben jüngst Trucker aus Kubani in Russland demonstriert. Da die Fahrer keine Geldstrafen für ihre überladenen LKW zahlen wollten, haben sie prompt eine eigene Straße gebaut.  Und zwar direkt am Rand der anderen.

Um die Rentabilität des Geschäfts aufrechtzuerhalten, greifen  Russen häufig auf verschiedene Methoden zu, um diverse Verbote zu umgehen. Die zweispurige Strecke in Kubani, die tagsüber neben der eigentliche Straße gebaut wurde, ist der beste Beweis dafür. Trotz des Wissens, dass überladene Fahrzeuge Straßen kaputt machen und sich auf die geschäftliche Tätigkeit der  Spediteure und auch auf die Lebenslage deren Fahrer negativ auswirken, ist oft eine übermäßige Beladung der Fahrzeuge Standard.

Außerdem dürfen auf den Nationalstraßen von Kubani ab dem 16. Juli Lastwagen bei Temperaturen von  über 32 Grad Celsius nicht unterwegs sein. Anfang Juli war die Temperatur deutlich höher, aber der LKW-Verkehr trotzdem voll im Gange. Wie man an diesem Beispiel erkennen kann, sind Verbote sogar eine treibende Kraft für die russische Straßeninfrastruktur. Russische Autofahrer lassen sich von nichts abhalten. Sie sind zuversichtlich und dass obwohl die Alternativroute von der Polizei gesperrt wurde. Jetzt müssen sie wieder ihre Fahrzeuge ordnungsgemäß beladen,aber das ist auch nur eine Frage der Zeit.

Foto: Pixabay.com

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