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6.500 Kilometer in fünf Tagen: Transportkontrolle deckt massive Verstöße auf

Lesezeit 2 Min.

Ein Lkw-Fahrer legte die Strecke von Nitra nach Portugal und zurück zurück, insgesamt 6.520 Kilometer. Während eine solche Fahrt unter Einhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten rund zehn Tage dauern müsste, absolvierte der Fahrer die Route in nicht einmal fünf Tagen. Damit brachte er sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer in erhebliche Gefahr.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Der slowakische Fahrer unterließ es absichtlich, seine Aktivitäten im Tachografen zu erfassen, und sein Fahrzeug zeigte über 3.035 Kilometer hinweg fälschlicherweise Pausen an, obwohl es tatsächlich fuhr. Die tschechische Transportkontrollbehörde INSID meldete den Fall und rekonstruierte anhand der Tachografendaten den gesamten Fahrtverlauf detailliert.

Massive Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten

Die Analyse der Daten deckte eine Reihe schwerwiegender Verstöße auf:

  • Über fünf Nächte hinweg ruhte der Fahrer kein einziges Mal länger als 5 Stunden und 26 Minuten, obwohl mindestens 9 Stunden vorgeschrieben sind;
  • Vor dem letzten Fahrtag ruhte er nur 3 Stunden und 43 Minuten;
  • Über mehrere Tage war das Fahrzeug auf europäischen Straßen unterwegs, gesteuert von einem extrem übermüdeten Fahrer, eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit.

Dank des Smart-Tachografen war es möglich, die Daten der Fahrerkarte mit der Position des Fahrzeugs zu vergleichen, in bestimmten Situationen –, wodurch sich eindeutig nachweisen ließ, dass die Route in einem Zeitfenster absolviert wurde, das unrealistisch wäre, wenn die vorgeschriebenen Pausen und Ruhezeiten eingehalten worden wären.

Verantwortung des Unternehmens und finanzielle Folgen

Für Verstöße gegen die Arbeitszeit ist das Transportunternehmen verantwortlich – nicht der Fahrer selbst. In diesem Fall verhängte die tschechische Transportkontrollbehörde gegen das Unternehmen eine Sicherheitsleistung in Höhe von 150.000 CZK, was umgerechnet rund 6.000 Euro entspricht.

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