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Der Jungheinrich-Konzern blickt auf ein starkes 1. Halbjahr 2018. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurde erneut ein deutliches Wachstum erzielt. Der Vorstand hat angesichts dieser Entwicklung die Prognose für das laufende Geschäftsjahr hinsichtlich Auftragseingang und Umsatz am oberen Rand der Prognose für 2018 konkretisiert.

Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge stieg im 1. Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent. Das entspricht knapp 107 Tsd. Fahrzeugen. Die Wachstumsdynamik hat im 2. Quartal 2018 wieder spürbar zugenommen, insbesondere bei lagertechnischen Geräten. Treibende Kraft für das höhere Marktvolumen war die Nachfrage im asiatischen Markt mit Schwerpunkt China. In Westeuropa erhöhte sich das Marktvolumen um 12 Prozent. In Osteuropa stieg die Nachfrage dank Polen um 24 Prozent. Das starke Wachstum in Nordamerika resultierte zu 60 Prozent aus gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich höheren Bestellungen für verbrennungsmotorische Gegengewichtsstapler.

Das globale Wachstum im Produktsegment Lagertechnik betrug 18 Prozent beziehungsweise 54 Tsd. Flurförderzeuge. Davon entfielen jeweils mehr als 40 Prozent auf Asien und Europa. Das um 11 Prozent höhere Weltmarktvolumen für elektromotorische Gegengewichtsstapler wurde vor allem von höheren Bestellungen in Asien getragen. Der weltweite Anstieg der Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 15 Prozent war ebenfalls zu fast der Hälfte auf die merklich gestiegenen Bestellungen in dieser Region zurückzuführen. In allen drei Produktsegmenten war innerhalb Asiens die Nachfrage im chinesischen Markt ausschlaggebend für die hohen Wachstumsraten.

67,4 Tausend Fahrzeuge im ersten Halbjahr

Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte enthält, lag mit 67,4 Tsd. Fahrzeugen im 1. Halbjahr 2018 um 6 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraumes (63,3 Tsd. Fahrzeuge). Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder – Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst – umfasst, lag im Berichtszeitraum mit 1.946 Mio. Euro um 11 Prozent über dem Vorjahreswert von 1.750 Mio. Euro. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes erreichte zum 30. Juni 2018 897 Mio. Euro und war somit um 189 Mio. € beziehungsweise 27 Prozent höher als der Vorjahreswert (708 Mio. €). In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurden 58,9 Tsd. Fahrzeuge produziert. Das waren 2 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2017 (57,6 Tsd. Fahrzeuge). Der Konzernumsatz erreichte im 1. Halbjahr 2018 mit 1.784 Mio. Euro einen um 9 Prozent höheren Wert als im Vorjahreszeitraum (1.634 Mio. €). Neben spürbar gestiegenen Personalkosten und über den Erwartungen liegenden Rohstoffpreisen wurde das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) durch Kosten für die Branchenleitmesse CeMAT sowie Lieferengpässe mit Preiserhöhungen bei einzelnen Lieferanten belastet. Im EBIT verkraftet sind erneut erhöhte Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. Dennoch konnte im 1. Halbjahr 2018 eine EBIT-Steigerung um 3 Prozent auf 127 Mio. Euro (Vorjahr: 124 Mio. €) erzielt werden. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte nach sechs Monaten 115 Mio. Euro (Vorjahr: 117 Mio. €).

Foto: Wikimedia

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