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Die spanische CNMC (Nationale Kommission für Märkte und Wettbewerb) bestrafte 9 Unternehmen, darunter die Staatsfirma Correos, für die Schaffung eines Kartells. Kurierunternehmen haben einen Handels- „Nichtangriffspakt” geschlossen und den Markt unter sich aufgeteilt.

9 größte spanische Spieler aus der Kurierbranche wurden mit einer Geldbuße von insgesamt 67,7 Millionen Euro für die Schaffung eines Kartells bestraft. Ein Betrag in Höhe von 19,6 Millionen Euro entfällt auf ein staatseigenes Unternehmen – Correos (spanisches Äquivalent der Polnischen Post).

Der Nichtangriffspakt

Auf die Spuren der Kollusion kam CNMC dank einer vertraulichen Information – berichtet die spanische Tageszeitung „”El Pais””. Das von der Kommission durchgeführte Verfahren ergab, dass Correos Express, UPS, TNT, DHL, Tourline, Redyser, Fedex, ICS und MBE neun Kartelle zur gemeinsamen Marktteilnahme geschaffen haben. Die Unternehmen verpflichteten sich in neun separaten Handels-Nichtangriffs-Abkommen, keine Handelsverträge mit Kunden ihrer Wettbewerber einzugehen oder ihnen Angebote zu unterbreiten.

Strenge Strafen für die Absprache

Wegen dem Verstoβ gegen die EU- und die nationalen Wettbewerbsgesetze wurden sie mit hohen Geldbuβen bestraft. Die größte davon wird von Correo Express, einem staatlichen Unternehmen (19,6 Millionen Euro), bezahlt. Zweistellige Strafen wurden von CNMC auch für UPS (19,2 Millionen Euro) und TNT (16,2 Millionen Euro) verhängt. Der Rest wurde weniger streng behandelt: DHL hat 5 Millionen zu zahlen, Tourline – 3,1 Millionen, Redyser – 2,1 Millionen, Fedex – 1,8 Millionen, ICS – 773 Tausend Euro und MBE- 690 Tausend Euro.

Fot: Correos

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