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An der österreichischen Grenze bei Kufstein (A93) begann am frühen Morgen die nächste Blockabfertigung für Lastwagen. Die Verkehrspolizei rechnet mit erheblichen Verkehrsbehinderungen auf bayerischer Seite.

Die Blockabfertigung fing um 5 Uhr am Checkpoint Kufstein-Nord auf der Inntalautobahn (A12) an. Die Fahrtrichtung vom Brenner nach Kiefersfelden ist von dieser Maßnahme nicht betroffen.

Lastwagenfahrer brauchen derzeit an der österreichischen Grenze bei Kufstein viel Geduld. Der Rückstau reiche sogar zeitweise über das Inntal Dreieck bis auf die Autobahn 8 hinaus, teilte die Polizei Rosenheim mit.

Um 7 Uhr standen die Lkw zwischen dem Inntaldreieck und Oberaudorf auf einer Länge von 14 Kilometern, berichtet das Online-Portal rosenheim24.de.

Bis 300 Lkw pro Stunde

An der Grenze kontrollieren Polizisten oder Zollbeamten die Zahl der LKW. Wenn die obere Grenze erreicht wird (z.B. 250 oder 300 pro Stunde, wie bei Kufstein) müssen die anderen Fahrer eine halbe Stunde warten. Nach dieser Zeit wird der Vorgang wiederholt.

Mit der Maßnahme nach dem Feiertag „Heilige Drei Könige” am Samstag, 6. Januar, sollen nach Angaben der österreichischen Behörden Staus im Großraum Innsbruck oder auch anderswo auf Tiroler Seite verhindert werden.

Gegen solche Kontrollen protestiert scharf Bayern, weil die Maßnahme zu kilometerlangen Staus und Verkehrsbehinderungen auf deutscher Seite führt.

Foto: Twitter/Dagmar Bohrer-Glas

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