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Bis auf weiteres kommt es zu keiner Lkw-Mauterhöhung, stellte das deutsche Bundesverkehrsministerium klar. Zwar werden zum 1. Juli 40.000 Kilometer Bundesstraßen neu bemaut, aber die Mautsätze bleiben unverändert.

Begründet wird dies von Seiten des Bundesverkehrsministeriums mit der noch andauernden Regierungsbildung. Aufgrund des Zeitbedarfs für ein Gesetzgebungsverfahren könne bis zum 1. Juli 2018 kein Änderungsgesetz zum Bundesfernstraßenmautgesetz mehr erlassen werden.

Gemäß der einschlägigen EU-Richtlinie muss sich die Maut muss auf die Kosten beziehen, die ein Lkw verursacht, wenn er öffentliche Straßen nutzt. Das wird durch ein wissenschaftliches Wegekostengutachten festgestellt. Das bisher zugrunde liegende Wegekostengutachten betrachtete den Zeitraum 2013 bis 2017. Nun müsste eigentlich eine neue Bewertung vorgenommen werden, berichtet der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung.

Die neuen Mautsätze erst ab dem 1. Oktober?

Aus Kreisen der Transport- und Logistik-Verbänden ist bekannt geworden, dass der Bund die neuen Lkw-Mautsätze voraussichtlich erst im Herbst einführen will. In Abhängigkeit von der Bildung einer neuen Regierung sei eine Einführung der neuen Lkw-Mautsätze frühestens zum 1. Oktober vorstellbar, so die VerkehrsRundschau.

Die Mautpflicht gilt ab 1. Juli 2018 für Kraftfahrzeuge auf Autobahnen und knapp 40.000 Kilometer Bundesstraßen. Toll Collect bereitet das Lkw-Mautsystem technisch auf die neuen Herausforderungen vor. Die Möglichkeiten der Einbuchung werden deutlich erweitert und neue Kontrollsäulen sollen die Lkw auf Bundesstraßen überprüfen.

Quellen: bvse.de, verkehrsrundschau.de

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