Der neue Standort liegt im hessischen Herleshausen direkt an der Autobahn A4. Maersk wird alleiniger Mieter der Immobilie.
Die Anlage umfasst rund 62.800 Quadratmeter Lagerfläche, 2.900 Quadratmeter Bürofläche sowie weitere 6.100 Quadratmeter Mezzaninfläche.
Maersk stärkt Kontraktlogistik in Deutschland
Mit dem Standort baut Maersk vor allem sein Geschäft in der Kontraktlogistik weiter aus.
„Lage und Größe dieses neuen Standorts passen hervorragend in den strategischen Ausbau unseres deutschen Kontraktlogistik-Netzes“, erklärte Frank Pieper, Area Head of Maersk Contract Logistics Northern Europe Continent.
Der Standort solle künftig als zentrale Drehscheibe für Warenströme innerhalb Deutschlands und in angrenzende europäische Märkte dienen.
Ausschlaggebend für die Standortwahl war laut Unternehmen vor allem die direkte Anbindung an die A4 – eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen zwischen Deutschland und Osteuropa.
Nordhessen profitiert von zentraler Lage
Die Ansiedlung zählt zu den größten Logistikprojekten der vergangenen Jahre in der Region Werra-Meißner.
Die Wirtschaftsförderung erwartet zusätzliche Impulse für Zulieferer, Dienstleister und den regionalen Arbeitsmarkt. Gleichzeitig dürfte der Bedarf an Fachkräften, Wohnraum und Infrastruktur steigen.
Auch die Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg bewertet die Ansiedlung als wichtiges Signal in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Moderne Logistikflächen bleiben gefragt
Die vollständige Vermietung des Standorts noch vor der Übergabe zeigt, dass moderne Logistikflächen in zentralen deutschen Lagen weiterhin stark nachgefragt werden.
Projektentwickler Panattoni verweist insbesondere auf die Bedeutung verkehrsgünstiger Standorte mit guter Autobahnanbindung.
Nachhaltigkeit spielt zentrale Rolle
Das Projekt soll zudem nach Nachhaltigkeitsstandards betrieben werden. Vorgesehen sind Photovoltaikanlagen, Regenwassernutzung sowie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.
Panattoni strebt für den Standort eine DGNB-Gold-Zertifizierung an. Zusätzlich wurde ein Materialpass nach Madaster-Standard beantragt, um die verwendeten Baustoffe und deren Kreislauffähigkeit zu dokumentieren.
Mit dem Ausbau in Nordhessen setzt Maersk seine Strategie fort, sich stärker als integrierter Logistikdienstleister entlang der gesamten Lieferkette zu positionieren – weit über das klassische Container- und Reedereigeschäft hinaus.









