Für die neue Rotation ergänzt die dänische Reederei das ligurische Terminal, betrieben von APM Terminals. Eingesetzt werden fünf Containerschiffe mit einer Kapazität von jeweils rund 4.000 bis 5.000 TEU. Auf dem Fahrplan stehen Anläufe in Tangier Med, Algeciras, Gdansk, Bremerhaven, Vado Ligure, Port Said East sowie Alexandria (Ägypten).
Als erstes Schiff wird die Maersk Makutu in Vado erwartet. Der 4.650-TEU-Frachter ist 292 Meter lang und 32 Meter breit. Der Erstaufenthalt am Deep-Sea-Liegeplatz des Terminals ist für den 4. Juni vorgesehen.
Santi Casciano, CEO von Vado Gateway, sieht in der Aufnahme in den neuen Dienst einen klaren Vorteil: Sie stärke die Position des Terminals im internationalen Netzwerk und verbessere die Anbindung. Zugleich sei Vado Gateway damit das einzige Terminal in Italien, der Teil dieses bedeutenden Seeverkehrsdienstes ist.
Für den Standort im Raum Savona ist der Schritt ein weiterer Baustein, um die Rolle auf inner-mediterranen Verbindungen sowie auf Routen nach Nordeuropa auszubauen. Daniela Mossa, Commercial Director bei Vado Gateway, betonte, die neue Anbindung schaffe „neue Verknüpfungen sowohl für Vado Gateway als auch für Italien mit wichtigen internationalen Häfen“.
Neben den direkten Relationen nach Nordeuropa entstehen auch unmittelbare Verbindungen zu den ägyptischen Häfen Port Said East und Alexandria Old Port – mit Laufzeiten von vier beziehungsweise fünf Tagen. Ab Port Said ist zudem eine Transshipment-Option nach Jeddah vorgesehen; die voraussichtliche Transitzeit liegt bei neun Tagen und damit deutlich unter den derzeit verfügbaren Alternativen.
Mit dem Anlauf im SLA-Baltic-Sea-Netzwerk untermauert Vado Gateway seine strategische Rolle in den Logistikströmen zwischen Mittelmeer, Nordeuropa und dem Nahen Osten – in einer Phase, in der Reedereien verstärkt auf häufigere regionale Dienste und kürzere Laufzeiten setzen.









