Autofahrer in weiten Teilen Europas stehen vor verschärften Geschwindigkeitskontrollen. Im Rahmen der Roadpol-Kampagne vom 13. bis 19. April ist für den 15. April ein europaweiter „Speed Marathon“ geplant. An der Aktion beteiligen sich mehr als 20 Länder – mit verstärkten Kontrollen am Straßenrand, um Temposünder zu erfassen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Roadpol erklärt, überhöhte Geschwindigkeit sei weiterhin eine der Hauptursachen tödlicher Verkehrsunfälle – deshalb setzt die Kampagne auf sichtbare, besonders intensive Kontrollen. Der größte Schwerpunkt liegt am Mittwoch, wenn die beteiligten Polizeibehörden Kontrollen rund um die Uhr durchführen sollen, statt nur in den üblichen Zeitfenstern der Streifenfahrten.
Einige Behörden bestätigen bereits, wie die Aktion vor Ort ablaufen wird. Die luxemburgische Polizei teilte mit, sie werde landesweit zahlreiche Geschwindigkeitskontrollen 24 Stunden lang durchführen – von 00:00 bis 24:00 am 15. April, mit besonderem Fokus auf Zeiten mit hohem Verkehrsaufkommen.
In mehreren Ländern setzt Roadpol zudem auf Bürgerbeteiligung. So haben etwa Kroatien und Tschechien die Bevölkerung aufgefordert, Straßen zu melden, auf denen überhöhte Geschwindigkeit regelmäßig ein Problem darstellt. Damit erhält die Aktion einen stärker lokalen und sichtbaren Charakter









