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Europaweite LKW-Kontrollwoche startet

Lesezeit 3 Min.

Die Straßenkontrollen mit Fokus auf LKW und Reisebusse werden nächste Woche europaweit erneut verschärft, da das europäische Verkehrspolizei-Netzwerk ROADPOL die erste koordinierte Truck-&-Bus-Kontrollkampagne des Jahres 2026 startet.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Die Aktion läuft von Montag, 9. Februar bis Sonntag, 15. Februar und markiert den Auftakt einer Reihe von drei einwöchigen Kampagnen, die für dieses Jahr geplant sind. Weitere Kontrollen sind für 4.–10. Mai und 16.–22. November vorgesehen.

Wie in den Vorjahren finden die Kontrollen zeitgleich in allen EU-Mitgliedstaaten sowie in der Schweiz, Serbien und der Türkei statt. In ausgewählten Ländern können die Einsatzteams zudem durch Mitarbeitende der Europäischen Arbeitsbehörde (ELA) unterstützt werden – insbesondere bei Fragen zu Arbeitsrecht und Entsendung.

Wo Fahrer mit Kontrollen rechnen müssen

Die Truck-&-Bus-Kampagnen konzentrieren sich typischerweise auf Europas wichtigste Güterverkehrskorridore, insbesondere in Ländern mit hohem Anteil an internationalem Transitverkehr. Kontrollen werden in EU-Mitgliedstaaten sowie in der Schweiz, Serbien und der Türkei, die regelmäßig an ROADPOL-Einsätzen teilnehmen erwartet.

Kontrollen werden nicht nur auf Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen sondern auch in Rastanlagen, Häfen, Grenzübergängen und Logistikknotenpunkten; also an Orten, an denen Fern- und grenzüberschreitender Verkehr am stärksten gebündelt ist.

Obwohl die Kampagne auf europäischer Ebene koordiniert wird, werden Umfang und Intensität der Kontrollen national festgelegt – das bedeutet, dass Fahrer in wichtigen Transitländern während der Aktionswoche mit deutlich verstärkten Kontrollen rechnen müssen.

Worauf die Kontrolleure achten werden

Während der Kontrollen prüfen die Einsatzkräfte ein breites Spektrum an Compliance-Bereichen. Besonderes Augenmerk gilt:

  • Lenk- und Ruhezeiten,
  • der korrekten Nutzung und Funktionsfähigkeit des Tachografen,
  • Fahrzeugladung, einschließlich Gewicht, Abmessungen und Ladungssicherung,
  • dem technischen Zustand des Fahrzeugs,
  • Transport- und Unternehmensdokumentation sowie
  • dem Beschäftigungs- und Entsendestatus des Fahrers.

Für Transportunternehmen und Fahrer bedeutet das, dass sowohl Vorschriften zur Verkehrssicherheit als auch sozialrechtliche Bestimmungen konsequent im Fokus stehen.

Erkenntnisse aus früheren Kampagnen

Erfahrungen aus früheren Truck-&-Bus-Einsätzen zeigen ein klares Muster. Zu den am häufigsten festgestellten Verstößen zählen Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeitvorschriften sowie tachografenbezogene Delikte, von digitaler Manipulation und Fahren ohne Fahrerkarte bis hin zu Unregelmäßigkeiten bei der Kalibrierung.

Die Behörden haben zudem wiederholt illegale Kabotagefahrten, fehlende oder unvollständige Transportdokumente (z. B. Gemeinschaftslizenzen oder Entsendemeldungen) sowie Formen illegaler Beschäftigung festgestellt.

Darüber hinaus decken Kontrollen häufig technische Mängel auf, die die Fahrzeugsicherheit beeinträchtigen. In schweren Fällen führte dies zur sofortigen Stilllegung von Fahrzeugen, sodass diese ihre Fahrt erst fortsetzen konnten, nachdem die Mängel behoben waren.

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