Die DGT wird das geplante LKW-Fahrverbot auf einer 250 Kilometer langen Strecke der in Richtung Frankreich führenden Autobahnen und Nationalstraßen doch umsetzen. Die Einschränkungen können für den internationalen Verkehr schwere Folgen haben.

Trotz den Protesten des inländischen Transportgewerbes hat die spanische Generaldirektion für Straßenverkehr (DGT) ihre Absicht bekräftigt, für alle Sonntage und Feiertage während der Sommerzeit auf der AP1 und N1 in Burgos ein LKW-Fahrverbot einzuführen. Die Beamten betonen, dass die Entscheidung infolge einer hohen Verkehrsbelastung und aus Sicherheitsgründen getroffen wurde.

Pere Navarro, Geschäftsführer der DGT, hat in einem Brief an die inländischen Transportorganisationen die dringende Notwendigkeit hervorgehoben, dieses LKW-Fahrverbote einzuführen, damit der  LKW-Verkehr auf der AP1 von Burgos zur französischen Grenze einstellt. Der Verkehr auf dieser Strecke ist, nachdem die Mautpflicht dort aufgehoben wurde,  um ein Viertel gestiegen.

Das Verbot gilt nach Angaben des Verbandes der Transportgewerkschaften Fenadismer auf der AP1 und N1

– jeden Sonntag vom 7. Juni bis zum 13. September 2020 von 16 bis 21 Uhr,

– am Sonntag, den 22. März von 16 bis 21 Uhr,

– am Freitag, den 3. April von 16 bis 21 Uhr,

– Montags, 12. Oktober und 2. November von 16 bis 21 Uhr,

– am Dienstag, den 8. Dezember von 16 bis 21 Uhr.

 

Foto: Wikimedia/Jorge Franganillo CC SA 2.0

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