Den Fahrerinnen und Fahrern erspart es die Suche nach einem freien Parkplatz, wie Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag mitteilte: „Stattdessen melden sie sich einfach bei der Ankunft an einem Terminal an und geben ihre geplante Abfahrtszeit ein. Sie müssen dafür nicht einmal aussteigen.“

Das System nutzt Parkspuren, die bislang zum Ein- und Ausparken freigehalten werden mussten. Diese können jetzt belegt werden, da die LKW nach ihrer Abfahrtszeit aufgereiht werden. Je nach Länge der LKW lassen sich auf diese Weise im Schnitt 150 Fahrzeuge unterbringen. Bislang reichte der Platz nur für etwa 70.

Sanierung des Fahrbahnbelags

Das in Hessen erstmals eingesetzte System hat rund 1,35 Mio. Euro gekostet. Für die Sanierung des Fahrbahnbelags und Umbauten an den Parkreihen fielen 3,7 Mio. Euro an. Wenn es sich an der Anlage Taunusblick bewährt, wird die Landesstraßenbauverwaltung Hessen Mobil prüfen, ob auch weitere Rastplätze damit ausgestattet werden können.

Der Minister wies auf den Mangel an LKW-Plätzen an den deutschen Autobahnen hin.

Hessen bemüht sich, die Kapazitäten so schnell wie möglich auszuweiten, aber vor jeder Erweiterung muss zunächst einmal Baurecht geschaffen werden. Mit intelligenter Technik können wir schneller Abhilfe schaffen, so Tarek Al-Wazir.

Derzeit läuft der Ausbau der Rastanlagen Rimberg (A 5), Schäferborn (A 5) und Uttrichshausen/Ost (A 7). Der Ausbau von vier weiteren Rastanlagen befindet sich im Baurechtsverfahren.

Foto: Trans.INFO

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