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NRW: Autobahnpolizei erhält neue Dienstbekleidung mit Signalwirkung

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24.02.2020

Die Autobahnpolizei in Nordrhein-Westfalen erhält ein neues Outfit. Am Mittwoch, den 19. Februar 2020, wurden die neuen Jacken und Hosen für die 1.300 Autobahnpolizistinnen und -polizisten aus reflektierendem Material und mit Signalwirkung präsentiert. Sie sollen die Beamtinnen und Beamten nachts und bei schlechtem Wetter sichtbarer sowie den Einsatz sicherer machen.

Den Anstoß für die neue Bekleidung gab der Verbesserungsvorschlag eines Polizeibeamten der Kölner Autobahnpolizei. Polizeihauptkommissar Marcel Dargel war aufgefallen, dass Straßenwärterinnen und Straßenwärter besser zu sehen sind als die Polizei. Mit einer Mail wandte er sich an das Innenministerium. Unter Beteiligung aktiver Polizistinnen und Polizisten entstand in Workshops unter Regie des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen (LZPD NRW) die neue Bekleidung für den Arbeitsplatz Autobahn. Die Kleidung wurde so optimiert, dass sie eine bessere Erkennbarkeit gewährleistet und optimal vor Regen schützt.

Den meisten Menschen, die in Nordrhein-Westfalen unterwegs sind, ist nicht bewusst, wie sehr man seine Sinne beisammenhaben muss, wenn man auf einer Autobahn arbeitet. Angesichts des rasenden Verkehrs sind hier Zehntelsekunden entscheidend. Da ist jeder Vorschlag für mehr Sicherheit höchst willkommen. Das Beispiel der neuen Dienstkleidung zeigt vorbildlich, wie Vorschläge von der Basis und aus der Praxis umgesetzt werden. Genauso wünsche ich mir das, sagte Reul.

Mit rund 1.300 Beamtinnen und Beamten sorgt die Polizei Nordrhein-Westfalen auf rund 2.200 Kilometern Autobahnen und autobahnähnlichen Bundesstraßen für mehr Sicherheit. Der Streifendienst ist rund um die Uhr im Einsatz. Er nimmt Unfälle auf, sichert und beseitigt Gefahrenstellen, überwacht den Verkehr und verfolgt Straftaten sowie Ordnungswidrigkeiten. Zuständig sind die Polizeibehörden Köln, Düsseldorf, Dortmund, Münster und Bielefeld, die eine eigene Verkehrsinspektion „Autobahnpolizei“ unterhalten.

Foto: IM NRW/Jochen Tack

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