Obwohl der Vorstand von UK Highways England versichert, dass die bevorstehende Operation Brock den Verkehrsfluss nicht so stark beeinträchtigen wird wie die vorangegangene, warnen die britischen Medien die Autofahrer vor Behinderungen. Dies soll durch die geplante Schließung der M20 während der Installation der neuen Sperre verursacht werden.

Die Arbeiten zur Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der M20 im Falle einer Störung im Ärmelkanal werden Anfang September beginnen, informiert Highways England.

Sie werden nachts durchgeführt. Das Ziel ist es, eine neue mobile Barriere zu installieren, die falls erforderlich als Teil eines Systems verwendet werden kann, um Störungen zu minimieren.

Wie zuvor können Lastwagen, die in Richtung Folkestone und Dover fahren, auf der Autobahn anhalten, wobei ein reibungsloser Verkehr in beide Richtungen gewährleistet bleibt. Im Gegensatz zur vorherigen Version der Operation Brock werden jedoch anstelle einer Metallbarriere bewegliche Betonblöcke verwendet. Dank dieser Lösung dauert der Auf- und Abbau der Blockade „mehrere Stunden” und erfordert nicht, dass die Autobahn über Nacht für einen ganzen Monat gesperrt werden muss, so das lokale Informationsportal kentlivenews.co.uk. Das neue System erfordert Arbeiten auf der Straßenseite zwischen den Ausfahrten 9 und 8 in Richtung London.

Behinderungen im Zusammenhang mit der Operation Brock

Die Vorbereitungsphase der Arbeiten wurde so geplant, um Autobahnschließungen während des langen Wochenendes im August und während der Schulferien im Oktober zu vermeiden. Sie werden in Etappen auf dem 7,5 Meilen (ca. 12 km) langen Abschnitt der Autobahn M20 durchgeführt. Die Strecke nach London wird nachts – von 21.00 Uhr bis 6.00 Uhr morgens, vom 1. bis 11. September – gesperrt, damit die Sicherheitsbarriere errichtet werden kann. Weitere Arbeiten werden dann zwischen dem 16. und 25. November durchgeführt. Während der Arbeiten wird der Verkehr auf der Autobahn in dieser Richtung nur zweispurig erfolgen, wobei die Geschwindigkeitsbegrenzung bei 50 Meilen pro Stunde (ca. 80 km/h) liegen wird, so das britische Portal.

Die Arbeiten an der Installation der Gates auf der Trennungsspur werden zusätzliche Sperrungen (auch nachts) erfordern – sowohl in Richtung London als auch in Richtung des Hafens. Die genauen Angaben zu den Terminen sind noch nicht bekannt.

Umleitungsroute

Vor Ort wird es deutlich gekennzeichnete Umleitungsrouten geben. Umleitung für die M20 zwischen der 9. und 8. Ausfahrt Richtung London: Der Verkehr wird von der Anschlussstelle 9 auf die A20 umgeleitet, auf die man an der Anschlussstelle 8 zurückkehren kann.

Leider wird ein Umweg für Fahrzeuge über 4,7 m Höhe komplizierter sein. Sie müssen an der Ausfahrt 9 umkehren, von wo aus sie auf die M20 in Richtung Dover abbiegen und dann auf die A20, A2 und M2 fahren müssen. Von der M2 müssen sie auf die A249 fahren, von der sie an der Ausfahrt 7 wieder auf die M20 zurückkommen können.

Foto: geograph.org.uk/Chris Whippet/ CC BY-SA 2.0

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