Dies sind keine guten Nachrichten für die Mitarbeiter von DSV Panalpina. Der Logistikkonzern plant, die Zahl der Arbeitsplätze deutlich zu reduzieren: bis zu 4000 Mitarbeiter sollen entlassen werden.

DSV Panalpina wird rund 4000 Mitarbeiter. Grund dafür ist eine Konsolidierung der Bereiche IT-Infrastruktur, Verwaltung und Logistik – sagte der Leiter der Finanzabteilung Jens Lund  gegenüber dem „Wall Street Journal”. Die Gruppe, die aus der Übernahme von Panalpina durch den dänischen Konzern DSV entstanden ist, beschäftigt 60.000 Mitarbeiter in 90 Ländern.

Mithilfe der neuen Maßnahmen möchte das Unternehmen seine Effizienz steigern. Panalpina hatte zwar eine minimale Gewinnspanne, war aber im Allgemeinen nicht wettbewerbsfähig, erhofft sich jedoch durch die Konsolidierung  in den kommenden Jahren eine Einsparung von  rund 2,3 Milliarden dänischer Kronen.

Die Integration, die hauptsächlich Luft- und Seefracht betrifft, soll 2020 abgeschlossen sein.

Dann können wir uns ab 2021 im Wesentlichen auf den normalen Betrieb konzentrieren, betont Lund.

Nach der letzten größeren Akquisition (UTI Worldwide) im Jahr 2016 hat DSV die Mitarbeiterzahl um 3.000. Mitarbeiter reduziert.

DSV Panalpina verzeichnete im vergangenen Jahr eine Umsatzsteigerung von 19,8 Prozent von 79 Milliarden dänischen Kronen auf 94,7 Milliarden dänische Kronen. Der Umsatz aus der Akquisition von Panalpina belief sich auf rund 13,4 Mrd. DKK, während das organische Wachstum 2 Prozent betrug. Das EBIT stieg wiederum um 22,1% (auf die bereits erwähnte Summe von 6,6 Milliarden dänischen Kronen).

Im vergangenen Jahr erzielte der Logistikkonzern einen Bruttogewinn von 23,7 Milliarden dänischen Kronen , was 35 Prozent mehr war als im Vorjahr.

Foto: DSV

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