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Pepco baut Zusammenarbeit mit DHL aus: fünf Distributionszentren in Europa unter DHL-Regie

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Pepco und DHL Supply Chain weiten ihre Zusammenarbeit deutlich aus: Der Logistikdienstleister übernimmt den operativen Betrieb in insgesamt fünf Pepco-Distributionszentren in Europa. Ziel ist es, Filialen verlässlicher zu versorgen, Durchlaufzeiten bei Bestellungen zu verkürzen und die Abläufe im Tagesgeschäft im gesamten Netzwerk effizienter zu machen. Damit setzt Pepco stärker auf ein zentral gesteuertes, einheitlich organisiertes Logistikmodell, bei dem ein Kontraktlogistiker die Prozesse standortübergreifend verantwortet.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Gestartet ist die Kooperation 2019 mit dem Standort Sosnowiec in Polen. Seitdem wurde das Modell schrittweise auf weitere Länder ausgerollt.

Inzwischen verantwortet DHL Supply Chain den Betrieb von fünf Distributionszentren von Pepco in Europa: Sosnowiec und Rawa Mazowiecka in Polen, Gyál in Ungarn, Bukarest in Rumänien sowie einen Standort in Spanien.

Der jüngste Schritt: DHL hat das operative Management des Zentrums in Bukarest übernommen und damit seine Kontraktlogistik-Präsenz in Rumänien weiter ausgebaut.

Rumänien gilt für die DHL Group als wichtiger Markt. Die Ausweitung spiegelt zugleich die steigende Nachfrage nach integrierten Lieferketten-Services wider.

290.000 Quadratmeter Lagerfläche – Versorgung von mehr als 4.000 Filialen

Mit der erweiterten Vereinbarung liegt bei DHL Supply Chain nun die Verantwortung für:

  • rund 290.000 Quadratmeter Lagerfläche,
  • die Belieferung von mehr als 4.000 Pepco-Filialen in Europa,
  • sowie die Einbindung von über 1.500 Mitarbeitenden in die Organisation des Betreibers.

Am Standort Bukarest steuert DHL die Logistikprozesse durchgängig – von Lagerung über Kommissionierung und Verladung bis zur Warenversorgung der Filialen in Rumänien, Bulgarien und Griechenland.

Drei der fünf Distributionszentren arbeiten mit einem hohen Automatisierungsgrad. Das soll den Durchsatz erhöhen, die Kommissionierqualität verbessern und die Planbarkeit der Lieferungen steigern.

Stabile Filialbelieferung trotz weiterem Wachstum

Für Pepco steht im Vordergrund, die operative Stabilität zu sichern, während das Filialnetz weiter wächst.

Während Pepco weiter expandiert, wird es zu einem strategischen Vorteil, unser Distributionsnetzwerk widerstandsfähig und zuverlässig aufzustellen“, sagte Javier Rubio, Global Procurement and Supply Chain Director bei Pepco.

Pepco betont zudem, dass das Partnerschaftsmodell ein konsistenteres Logistikmanagement in Europa unterstützt und es ermöglicht, Volumina flexibel mit der Entwicklung des Netzwerks hochzufahren.

Ein weiterer Aspekt ist die Geschäftskontinuität: Die Struktur mit mehreren Standorten soll das Risiko von Störungen reduzieren und die Filialversorgung auch dann absichern, wenn es an einem einzelnen Standort zu Problemen kommt.

Eine der größeren Retail-Logistikpartnerschaften in der Region

DHL und Pepco arbeiten seit 2019 zusammen. Die Umsetzung wurde nach und nach auf Polen, Spanien, Ungarn und Rumänien ausgeweitet.

Beide Unternehmen erklären, dass die operativen Übergänge an den jeweiligen Standorten ohne Unterbrechungen in der Belieferung umgesetzt wurden.

Diese Partnerschaft wird es der Pepco Group ermöglichen, ihre strategischen Ziele für beschleunigtes Wachstum mit dem erwarteten Niveau an Effizienz und Produktivität zu erreichen“, sagte Stephan Borchert, CEO der Pepco Group.

DHL verweist wiederum auf das langfristig angelegte Betriebsmodell und die bisher gesammelten Erfahrungen als Grundlage für die Ausweitung.

Die Ausweitung unserer Zusammenarbeit ist ein klares Zeichen für das Vertrauen in die Qualität unserer Leistungen und das Engagement unserer Teams“, sagte Filip Budík, CEO Central and Eastern Europe bei DHL Supply Chain.

Logistik als Fundament für die weitere Expansion

Die Vereinbarung zählt damit zu den größeren standortübergreifenden Kontraktlogistik-Setups im Einzelhandel in Mittel- und Osteuropa.

Mit Automatisierung, standardisierten Prozessen und zentralem Warehouse-Management wollen beide Partner das weitere Wachstum von Pepco unterstützen – bei stabiler Lieferperformance und zugleich kontrollierten Betriebskosten.

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