Spanische Polizeieinheiten haben mehrere Täter verhaftet, die zwei Diebesbanden anhörten und Lastwagen auf katalanischen sowie aragonischen Parkplätzen mehrmals beraubten. Der Zivilgarde gelang es auch, einen Teil der gestohlenen Waren sicherzustellen.

Insgesamt wurden 14 Täter aus zwei Diebesbanden verhaftet, die sich auf Frachtdiebstähle in Katalonien und Aragonien (in der Provinz Huesca) spezialisiert hatten. Die Verbrecher, elf Männer und drei Frauen im Alter von 30 bis 57 Jahren, wurden wegen gewaltsamer Straftaten und organisierter Kriminalität angeklagt.

Die spanische Polizei arbeitete an diesem Fall seit Februar 2019. Zu damaliger Zeit wurden die staatlichen Sicherheitskräfte auf eine zunehmende Anzahl der Lkw-Diebstähle in der Provinz Huesca aufmerksam gemacht. Die Diebe zielten auf Lkw mit Planen-Anhängern, die entlang der Staatsstraße N-II und der Autobahn AP-2 in den Provinzen Huesca und Katalonien anhielten.

Die Kriminellen lokalisierten entsprechende Fahrzeuge überall dort, wo die Fahrer ihre Ruhepausen üblicherweise verbringen: auf Parkplätzen und Raststätten, an Tankstellen, in Industriegebieten in der Nähe der oben genannten Straßen. Sie schnitten Planen der Anhänger auf und stahlen Waren. Besonders häufig wurden elektronische Geräte, Kosmetikprodukte, Kleidung und Accessoires, Lebensmittel, Düngemittel und Werkzeuge gestohlen.

Beute teilweise sichergestellt

Infolge der letzten Phase des Vorgehens, im Rahmen deren neun Häuser und die von den Truppen genutzten Lagerobjekte durchsucht worden waren, wurden 14 Verbrecher festgenommen. Auf diese Weise gelang es den Polizeieinheiten, gestohlene Waren im Wert von etwa 72.000 Euro sicherzustellen. Nach Angaben von Polizeibeamten stammten sie aus 27 verschiedenen Überfällen.

Foto: Pixabay/Republica

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