Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will, dass künftig auch leichte LKW mautpflichtig sind.

Deutschland hat am 1. Juli 2020 den Vorsitz im Rat der Europäischen Union (EU) übernommen und will im Rahmen dessen die Mobilität in Europa moderner, innovativer und nachhaltiger gestalten. Um den Umstieg auf klimafreundliche Fahrzeuge zu fördern, will Scheuer ein CO2-orientiertes Preissystem für die Nutzung der Straßen in Europa schaffen. Dafür will den 2017 ins Stocken geratenen Vorschlag für eine Novelle der Eurovignetten- oder Wegekostenrichtlinie aufgreifen, um eine entsprechenden einheitlichen rechtlichen Rahmen für die LKW-Mautgebühren zu schaffen.

Bisher war die Maut aber nur für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen obligatorisch, wie das „Handelsblatt” jedoch berichtet,  will Scheuer, dass für Lieferwagen ab 3,5 Tonnen ebenfalls Mautgebühren fällig sind. Der Vorschlag,  Lieferwagen ab 3,5 Tonnen zur Kasse zu bitten, war bereits vor einem Jahr auf der Agenda, wurde damals aber abgelehnt. Jetzt hat Scheuer das Thema der sogenannten Handwerkermaut wieder aufgegriffen.

Einzelheiten zu dem Projekt sind noch nicht bekannt.

Foto: Bartosz Wawryszuk

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