Nur zwei Wochen dauerte die von DACHSER Rail Services ausgeführte Beförderung der chemischen BASF Produkte aus Ludwigshafen über die Neue Seidenstraße nach China.

Von der BASF AG beauftragt,  organisierte DACHSER Rail Services den ersten Ganzzug mit 42 Containern über die Neue Seidenstraße. Demnach wurde das Kombi-Terminal Ludwigshafen mit der chinesischen Stadt Xi´an verbunden. 

Die Fahrt nach China erfolgte  über Polen, Weißrussland, Russland sowie Kasachstan und dauerte nur 14 Tage, d. h.  zwei Wochen weniger als mit einem Containerschiff. Der Schienenverkehr über die „Neue Seidenstraße“ ist  für das Chemieunternehmen besonders interessant, weil seine chinesischen Produktionsstandorte weit weg von den Seehäfen liegen.

Das Terminal in Ludwigshafen spielt eine Schlüsselrolle in der Logistikkette von BASF. Das größte inländische Terminal in Deutschland befindet sich nämlich direkt neben dem Hauptwerk der BASF AG. Täglich fahren dort sogar 30 Züge nach 20 Wirtschaftszentren in ganz Europa ab. Im polnischen Dorf Malaszewicze und an der kasachisch-chinesischen Grenze wurden die mit Granulaten, Kraftstoffadditiven und Katalysatoren beladenen Container auf andere Züge umgeladen, weil sich die Spurweiten der Eisenbahnsysteme entlang der Strecke unterscheiden. An der Endstation, der chinesischen Stadt Xi’an, sorgte DACHSER North China für die Zollabfertigung und den Straßentransport der BASF-Waren an die Empfänger. 

Thomas Krüger, Geschäftsführer von DACHSER Air & Sea Logistics EMEA, hebt hervor, dass der Schienenverkehr nach China über die Neue Seidenstraße eine vielversprechende Alternative zu Seefracht und Luftransporten sei. Dank der steigenden Nachfrage nach dieser Transportlösung werden auch weitere Zugfahrten von Ludwigshafen nach Xi’an geplant.

Foto: DACHSER

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