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Fahrer, die mit einem Handy am Steuer erwischt werden, werden strikter bestraft.  Außerdem werden auf mehreren tausend Straßenkilometern in Spanien Fahrer künftig langsamer fahren müssen als bisher. Die neuen Regelungen werden Anfang des nächsten Jahres in Kraft treten.

Die von der Generaldirektion für Straßenverkehr (DGT) in Spanien geplanten Änderungen der Straßenverkehrsverordnung treten am 2. Januar 2019 in Kraft. Das Innenministerium möchte mittels der neuen Vorschriften die Zahl der Verkehrsunfälle reduzieren.

Niedrigeres Tempolimit

Auf vielen Nebenstraßen wird das Tempolimit um 10 km / h reduziert. Auf beidseitigen Straßen mit je einer Fahrbahn wird es ab dem nächsten Jahr eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km / h für LKW, Busse und Transporter und 90 km / h für PKW und Motorräder geltend sein.

Im Gegenzug auf den sogenannten „Convencionales”, auf denen die Fahrbahnen durch ein Geländer oder Betonblöcke voneinander getrennt sind, wird eine Tempolimit von 100 km / h gelten.

Wie die spanischen Medien betonen, passieren 75 Prozent aller tödliche Unfälle gerade auf solchen Straßen.

Handy am Steuer wird teuer

Eine wichtige Änderung ist auch die Verschärfung der Strafen für die Benutzung eines Handys durch den Fahrer. Ab dem 2. Januar 2019 wird dieses Verkehrsdelikt in Spanien mit einer Geldstrafe von 200 EUR und 6 Strafpunkten  bestraft.

Foto: Twitter.com/DGTes

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