Inflation und steigende Spritpreise treffen Amazon. Der E-Commerce-Riese erhebt Zuschlag bei Versandgebühren

Ende April hat Amazon einen fünfprozentigen Treibstoffzuschlag bei den FBA-Gebühren (Fulfillment by Amazon) eingeführt. Als Grund nennt der Online-Riese die Inflation und steigende Kraftstoffpreise.

Inflation und steigende Spritpreise treffen Amazon. Der E-Commerce-Riese erhebt Zuschlag bei Versandgebühren
Quelle: Amazon

Ab dem 28. April 2022 wird Amazon einen Treibstoff- und Inflationszuschlag von 5 Prozent für FBA-Gebühren erheben “ – kündigte der E-Commerce-Riese auf seiner Website an. Das Unternehmen hat sich das Recht vorbehalten, den Zuschlag ändern zu können.

Das Fulfillment-Angebot von Amazon umfasst unter anderem Lagerung, Verpackung und Versand von Produkten. Der Zuschlag gilt nicht für Verkäufer, die die Plattform ohne Fulfillment-Services nutzen. In einer Mitteilung an CNN Business erklärte Amazon die Gründe für den Aufschlag.

Im Jahr 2022 erwarteten wir eine Rückkehr zur Normalität, weil die COVID-19-Beschränkungen weltweit gelockert wurden. Die Kraftstoffpreise und die Inflation haben jedoch neue Herausforderungen mit sich gebracht”, heißt es.

Amazon erklärte nicht, ob der Aufschlag steigen oder sinken wird. Es ist auch nicht klar, wie lange er in Kraft sein wird. Das Unternehmen betonte lediglich, dass es selbst einen deutlichen Kostenanstieg erfahren habe. Einen Teil davon habe der Online-Riese aber auf sich genommen, um die Verkäufer seiner Plattform nicht zu belasten.

Die Einführung der Treibstoff- und Inflationszuschläge dürfte zu höheren Endpreisen der angebotenen Produkte führen. An dieser Stelle sollte erinnert werden, dass die Inflation in den Vereinigten Staaten im März 8,5 Prozent betrug.

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