[UPDATE 20.08 ] DB Schenker: Verkauf der Logistiktochter kommt derzeit nicht in Frage

[UPDATE 20.08 ]  Auf Nachfrage des Portals "Eurotransport" betonte ein Sprecher von DB Schenker nochmals vehement, dass ein Verkauf der Logistiktochter des Staatskonzerns derzeit nicht in Frage kommt: "Unsere sehr guten Geschäftsergebnisse und die bevorstehende Bundestagswahl in Deutschland geben solchen Spekulationen weiter Auftrieb. Da unser Eigentümer derzeit jedoch keine Pläne hat, DB Schenker zu verkaufen, sind alle Überlegungen rein hypothetisch.“

[UPDATE 20.08 ] DB Schenker: Verkauf der Logistiktochter kommt derzeit nicht in Frage
DB Schenker
Der dänische Logistikkonzern DSV Panalpina buhlt weiter um DB Schenker. Die Transaktion könnte nach der Bundestagswahl im Herbst stattfinden.

Seit Frühjahr häufen sich Spekulationen um einen möglichen Verkauf der Logistiktochter des Staatskonzerns DB Schenker an DSV Panalpina. Eine Privatisierung der Logistiksparte steht seit 2019 im Raum. Der dänische Logistikkonzern zeigt auch weiterhin offenkundiges Interesse an einer Übernahme.  Erst neuerdings hat der CFO Jens Lund in einem Interview mit dem Branchenportal ShippingWatch den Vorstand von DB Schenker zu einem Gespräch eingeladen.

Bisher halten aber sowohl die Führung der DB als auch der Staat an der Tochter fest. „Im BMVI existieren keine Pläne zur Veräußerung der DB Schenker AG”, betonte erst vor kurzem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Dies könnte sich nach der Bundestagswahl ändern. Der Verkauf der Logistiktochter würde dem Staatskonzern 10 Milliarden Euro einbringen.

Durch die Akquisition würde DSV Panalpina zum größten Frachtunternehmen der Welt aufsteigen.Das dänische Unternehmen war in den letzten Jahren besonders aktiv auf dem Akquisitionsmarkt. Zwei Jahre nach der Übernahme von Panalpina kündigt DSV Panalpina im April erneut eine große Akquisition an: Agility Global Integrated Logistics (GIL). Derzeit ist DSV Panalpina drittgrößtes Transport- und Logistikunternehmen der Welt mit einem kombinierten Pro-forma-Umsatz von circa 22 Milliarden US-Dollar USD und einer kombinierten Belegschaft von mehr als 70.000 Mitarbeitenden.

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