WERBUNG
Novalife

Foto: AdobeStock/ Sven Kreutzer/Wirestock Creators

DB Cargo baut fast jede zweite Stelle ab – 6.000 Jobs betroffen

Lesezeit 2 Min.

Rund 6.000 Stellen in Deutschland sollen entfallen. Der Personalabbau betrifft nahezu alle Unternehmensbereiche und ist Teil der laufenden Restrukturierung der Güterbahntochter.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Von derzeit rund 14.000 Vollzeitstellen sollen etwa 6.200 wegfallen. Damit reduziert DB Cargo seine Belegschaft deutlich. Ein Schwerpunkt liegt im Einzelwagenverkehr. Dort soll Personal abgebaut werden. Weitere Einschnitte betreffen administrative Funktionen sowie produktionsnahe Bereiche.

Der Abbau muss noch mit den Arbeitnehmervertretungen im Rahmen eines Interessenausgleichs verhandelt werden.

Fortsetzung einer laufenden Restrukturierung

Der jetzige Stellenabbau ist kein isolierter Schritt, sondern Teil einer bereits laufenden Neuordnung.

In den vergangenen Monaten hatte DB Cargo unter anderem:

  • rund 6.000 Güterwagen verkauft und zurückgemietet,
  • Beteiligungen an Containerterminals abgegeben,
  • Teile des Transfesa-Geschäfts veräußert,
  • die Automobillogistik-Tochter Semat verkauft,
  • Werkstattstandorte zur Schließung angekündigt.

Ziel ist eine strukturelle Kostensenkung und stärkere Fokussierung auf wirtschaftlich tragfähige Verkehre.

EU-Verfahren setzt Frist

Hintergrund ist ein laufendes EU-Beihilfeverfahren. DB Cargo muss spätestens bis Ende 2026 profitabel arbeiten. Die Restrukturierung steht daher unter erheblichem Zeitdruck.

Nach Unternehmensangaben bleibt das operative Ergebnis weiterhin negativ, auch wenn Verluste zuletzt reduziert werden konnten.

Gewerkschaft kündigt Widerstand an

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) signalisiert zwar grundsätzliche Unterstützung für Effizienzsteigerungen, kündigt jedoch Widerstand gegen einen umfangreichen Stellenabbau an. Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern stehen noch bevor.

Tags:

Auch lesen