Nach starken Einbrüchen der Fahrleistung zur Zeit des Lockdowns berichtet die österreichische Autobahngesellschaft Asfinag von einer sichtbaren Erholung. Sowohl beim Gütertransport als auch beim Pkw-Verkehr zeigt sich bundesweit eine Aufwärtsentwicklung.  

Aus einer von der Asfinag durchgeführten Analyse geht hervor, dass sich das Hochfahren des Landes auch im Wirtschaftsindikator Fahrleistung widerspiegelt. 

Nachdem das größte Minus in der Fahrleistung beim Schwerverkehr in der Osterwoche knapp 30 Prozent (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2019) betrug, geht die Kurve wieder nach oben: In einer Gesamtbetrachtung des hochrangigen Netzes erreichte der Lkw-Verkehr in der laufenden Woche ein Fahrleistungsniveau von minus 17 Prozent im Vergleich zu 2019.

Im Vergleich zum Zeitraum direkt vor der Pandemiezeit gingen die Zahlen beim Pkw-Verkehr in den größten österreichischen Ballungsräumen am negativen Höhepunkt im Schnitt um 70 Prozent zurück. Am Brenner notierte die ASFINAG beim Personenverkehr sogar Rückgänge von mehr als 80 Prozent.

Derzeit erholt sich aber dieser negative Trend und das Minus beträgt beim Pkw in den Ballungsräumen im Schnitt 23 Prozent. Die größte Annäherung an das Vor-Krisen-Niveau verzeichnet die ASFINAG zur Zeit im Großraum Wien mit einem Minus von 21 Prozent.

Foto: Asfinag

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