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– Entgegen unserer früheren Prognosen erwarten wir in diesem Jahr einen leichten Rückgang des Gewinns  – sagte Ferenc Lajkó, CEO von Waberer’s International. Im August präsentierte die ungarische Transport- und Logistikfirma ihre Ergebnisse für das zweite Quartal 2018.  Lajkó kommentierte auch die aktuelle Lage auf dem Markt. Seiner Meinung nach müssten die Transportpreise revidiert werden.

Im zweiten Quartal war das Umsatzwachstum zweistellig, da Waberer’s seinen Marktanteil weiter ausbauen konnte. Parallel ist aber die Rentabilität des Unternehmens gesunken – musste Lajkó zugeben.

Der Rückgang ist hauptsächlich auf die Situation auf dem Arbeitsmarkt und die Kraftstoffpreise zurückzuführen. Im zweiten Quartal dieses Jahres erzielte Waberer’s einen Umsatz von 184,5 Millionen Euro, was ein Plus von 16,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. EBITDA ist hingegen im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2017 um 14,5%  zurückgegangen und belief sich auf 19 Millionen Euro.

Trotzdem bleibt Lajkó zuversichtlich und versichert, dass diese Situation nur vorübergehend sei.

Was die Transportkosten angeht, konnten wir im ersten Halbjahr höhere Preise in unseren Verträgen blockieren, was im Herbst positive Resultate bringen sollte, betonte er.

Barna Erdélyi, stellvertretender Geschäftsführer, informierte, dass, was den internationalen Güterverkehr angeht, die Firmeneinnahmen um 19 Prozent gestiegen sind, was teilweise auf die Übernahme des polnischen Unternehmens Link zurückzuführen sei. Auch der Umsatz im Bereich der regionalen Kontraktlogistik zeigte mit einem Plus von 9 % eine steigende Tendenz im zweiten Quartal.

Das Unternehmen hat auch schon eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Effizienz der Flotte zu verbessern.

Vor diesem Hintergrund möchte ich wiederholen, dass das Management für das  Jahr 2018 von einem zweistelligen Umsatzwachstum bei einem leicht steigenden EBITDA-Wert ausgeht,  betonte Lajkó.

Die Transportpreise gehen hoch

Lajkó kommentierte auch die aktuelle Marktsituation. Seiner Meinung nach müssten aufgrund der steigenden Raten auch die Transportpreise angehoben werden.

Um die stetig steigenden Kosten effektiv managen zu können, muss sofort eine Preiserhöhung in Erwägung gezogen werden. Die Firma, die sich davor weigern werden, werden zugrunde gehen. Die Branche steht vor einem Wandel, der durch den Druck Gewinne zu erzielen, beschleunigt wird – sagte Lajkó.

 

Unsere Preise im internationalen Transportgewerbe waren im zweiten Quartal 2018 im Durchschnitt um 7% höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, fügte Erdélyi hinzu.

Laut Statistiken, die zum Ende des zweiten Quartals vorlagen,  hat Waberer’s rund  4.500 LKW und 5.900 Fahrer.

Foto:Twitter.com/InstaFreight_en

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