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Dass sich die Deutschen über die steigenden Kraftstoffpreise empören, sollte niemanden wundern. In den letzten vier Wochen sind die durchschnittlichen Verbraucherpreise an der deutschen Tankstelle um 7 Eurocent gestiegen und haben somit neue Jahreshöchststände erreicht.

Dr. Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer des Mineralölwistschaftsverbandes, versucht, die aktuelle Situation zu erklären. „Auch wenn es keiner glaubt, und keiner es hören will, weil dann ein liebgewonnenes Feindbild der Verbraucherschützer verloren geht. Unsere Unternehmen sind ganz
normale Teilnehmer eines Marktes, der hoch transparent ist und ausschließlich den Gesetzen des Wettbewerbs folgt. Mit aktuell 42 Cent pro Liter kostet Benzin nur wenig mehr als in den 80er Jahren", so Picard in einer Pressemitteilung.

Auf den Vorwurf, dass die aktuellen Tankstellenpreise durch die Entwicklung der Kosten für ein Barrel Rohöl nicht gerechtfertigt werden können, antwortet der Geschäftsführer der MWV, dass bei der Preisentwicklung für den Kraftstoff in Deutschland  nicht nur diese Kosten ausschlaggebend seien. Es handelt sich auch um die Herstellung der Benzin aus Rohöl  in modernen Raffinerien. Von gravierender Bedeutung sei der Einkaufspreis für Benzin. Die EU-Länder beziehen sich hier auf die Rotterdamer Preisnotierungen für die Mineralölprodukte, so Picard weiter.

Außerdem wird der Einkaufpreis durch das Angebot-Nachfrage-Verhältnis gesteuert: Steigt die Nachfrage nach Benzin, steigt auch der Einkaufspreis für Benzin. So seien auch die Regeln des freien Marktes, heißt es in der Pressemitteilung des MWV.

 

 

 

Autor: Agnieszka Sterniak

Ursprung: http://www.mwv.de/cms/front_content.php?idart=2&idcat=9

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