Die Hochmoselbrücke ist ein wahres Meisterwerk deutscher Ingenieurskunst. Das zeigen schon die Zahlen: 1700 Meter Länge, bis zu 160 Meter Höhe – das macht sie zur zweithöchsten Brücke in Deutschland. Und das mit einer eleganten, luftigen Architektur, die sich beeindruckend in die Mosellandschaft einfügt. Gleichzeitig ist sie das Herzstück der neuen B 50 – und verbindet somit Menschen über Landesgrenzen hinweg: vom Rhein-Main-Gebiet bis zu den Nordseehäfen in Belgien und den Niederlanden, sagte Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, der am 21. November die Hochmoselbrücke im Zuge der B 50 neu für den Verkehr freigegeben hatte.

Die Bauarbeiten für die Brücke zwischen Ürzig und Zeltingen-Rachtig begannen im Jahr 2011. Die Brücke ist Teil der neuen, rund 25 Kilometer langen Hochmoselquerung zwischen dem Hunsrück und der Eifel. Das BMVI investiert allein 175 Millionen Euro in den Bau der Hochmoselbrücke. In die Gesamtmaßnahme fließen rund 483 Millionen Euro.

Insgesamt wurden rund 33.000 Tonnen Stahl verbaut. Die Stützweiten zwischen den zehn Beton-Pfeilern der Balkenbrücke betragen bis zu 210 Meter. Das ist eine der größten Spannweiten, die jemals im Taktschiebeverfahren gebaut wurde.

Foto: Landesbetrieb Mobilität Trier / www.hochmoseluebergang.rlp.de

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