21 Wirtschaftsverbände unter dem Namen “Initiative Verkehrsentlastung” plädiert für eine Anhebung des zulässigen LKW-Gesamtgewichts von 40 auf 44 t. Wie Verbände betonen, könnte dies helfen, den Klimaschutzzielen im Transportsektor zu folgen.

Die Initiative Verkehrsentlastung argumentiert, dass durch die Anhebung des LKW-Gesamtgewichtes um  4 t jährlich 1 bis 2 Mio. t CO₂-Ausstoß kostenneutral eingespart werden könnten. Auch das gesamte Straßennetz könnte davon profitieren, weil so ein Schritt zu einer deutlichen Begrenzung der Fahrtenzahl führen würde. Dabei weisen die Verbände darauf hin, dass das zulässige LKW-Gesamtgewicht auch in anderen europäischen Ländern teilweise schon über 40 t liege.

Laut der Initiative würden diese zusätzlichen 4 t solchen Branchen wie die Land- und Forstwirtschaft sowie Chemie dabei helfen, jeden siebten Transport einzusparen. Dies könnte wiederum dazu beitragen, die Engpässe im Logistiksektor auszugleichen und dem ständigen Fahrermangel entgegenzuwirken.

Die Verbände behaupten, dass die vorgeschlagene Zuladung keinen großen Einfluss auf Mehrbelastung der Straßen und Brücken ausüben würde. Die geltenden Regeln für die zulässigen Achslasten müssten demnach nicht verändert werden. Die Wirtschaftsverbände geben jedoch zu, dass es noch gecheckt werden sollte, welche Bauwerke mit erhöhten Gewichten nicht befahren werden dürfen.

Foto: Daimler Trucks

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