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Ab heute rollt wieder der Verkehr auf der A 44 zwischen dem Autobahndreieck Jackerath und dem Autobahnkreuz Holz. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat die wiederhergestellte Autobahn offiziell dem Verkehr übergeben.

Zwölf Jahre lang hatte der Tagebau Garzweiler die rund 8 Kilometer lange Strecke unterbrochen. Nun wurde sie als sechsspuriger Neubau wiederhergestellt.

Wo Braunkohle gewonnen wird, muss in besonderen Fällen das Autobahnnetz neu geordnet, verstärkt oder verlegt werden. Dabei gilt es, die Mobilität für heute und morgen mit einer effizienten Verkehrspolitik zu sichern. Beim Neubau der A 44 ist modernster Lärmschutz verbaut. Auch wurden die Belange des Naturschutzes intensiv berücksichtigt und auf einer Ausgleichsfläche von 42 Hektar neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen, so Ferlemann.

Die A 44 zwischen Jackerath und Holz musste 2006 den Braunkohlebaggern weichen. Der Verkehr wurde daraufhin über die etwa parallel verlaufende A 61 umgeleitet. Das wird sich nun ändern: Ab dem 15. September wird die A 61 zwischen den Anschlussstellen Wanlo und Jackerath tagebaulich in Anspruch genommen. Als Umleitungsstrecke werden künftig die A 44n sowie die A 46 genutzt, die dafür zwischen dem Autobahndreieck Wanlo und dem Autobahnkreuz Holz auf sechs Spuren erweitert wurde.

Der Ausbau der Umleitungsstrecken kostet insgesamt rund 125,4 Millionen Euro.Die RWE Power AG übernimmt als Vorhabensträger rund 120 Millionen Euro, der Bund investiert 5,8 Millionen Euro.

Foto:Trans.INFO

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