Das Wichtigste im Überblick:
- 30. und 31. Oktober: Besonders am Freitagnachmittag und Samstagvormittag rechnet der ADAC mit erhöhtem Verkehrsaufkommen.
- Ferienwechsel: In mehreren Bundesländern enden die Herbstferien, während sie in Bayern unmittelbar bevorstehen.
- Rund 1.100 Baustellen: Zahlreiche Autobahnbaustellen können zusätzliche Verzögerungen verursachen.
- Wichtige Transitstrecken betroffen: Unter anderem auf der A2, A3, A4, A7, A8, A9 und A12 drohen Staus.
- Verzögerungen im Ausland: Auch in Österreich, der Schweiz und Italien müssen Reisende mit Behinderungen rechnen.
Ferienwechsel und Baustellen belasten die Autobahnen
Am Wochenende vom 30. Oktober bis 1. November 2026 dürfte es auf vielen deutschen Autobahnen voller werden. Nach Angaben des ADAC treffen der übliche Wochenendverkehr, Ferienrückreisen und der beginnende Reiseverkehr aus Bayern aufeinander.
Besonders am Freitagnachmittag, dem 30. Oktober, und am Samstagvormittag, dem 31. Oktober, ist mit Verzögerungen zu rechnen. Betroffen sind vor allem Fernverkehrsrouten in Richtung Süden sowie Verbindungen zu Küstenregionen und Seen.
Hinzu kommen regionale Feiertage: Am 31. Oktober wird in mehreren Bundesländern der Reformationstag gefeiert. Der 1. November ist in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland Allerheiligen.
Zusätzliche Behinderungen verursachen rund 1.100 Baustellen auf deutschen Autobahnen.
Auf diesen Autobahnen drohen Staus
Der ADAC nennt folgende besonders staugefährdete Strecken:
| Autobahn | Betroffene Abschnitte |
|---|---|
| A1 | Fehmarn – Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln |
| A2 | Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg |
| A3 | Oberhausen – Frankfurt – Nürnberg – Passau |
| A4 | Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz |
| A5 | Kassel – Frankfurt sowie Darmstadt – Karlsruhe – Basel |
| A6 | Mannheim – Heilbronn – Nürnberg |
| A7 | Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen |
| A8 | Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg |
| A9 | Halle/Leipzig – Nürnberg – München |
| A10 | Berliner Ring |
| A12 | Berliner Ring – Frankfurt (Oder) |
| A45 | Gießen – Hagen – Dortmund |
| A61 | Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen |
| A99 | Autobahnring München |
Quelle: ADAC, Stauprognose vom 26. Oktober 2026 für das Wochenende 30. Oktober bis 1. November 2026.
Für den internationalen Straßengüterverkehr sind insbesondere die A2, A3, A4, A7, A8, A9 und A12 relevant. Sie verbinden Deutschland mit wichtigen europäischen Transportkorridoren, darunter Verbindungen von und nach Polen, Tschechien, Österreich und den Benelux-Staaten.
Auch in Österreich, der Schweiz und Italien drohen Verzögerungen
Auf wichtigen europäischen Transitstrecken ist ebenfalls mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Österreich: Besonders betroffen sind die A1 (Westautobahn), A9 (Pyhrnautobahn), A10 (Tauernautobahn), A11 (Karawankenautobahn), A12 (Inntalautobahn) und A14 (Rheintal/Walgauautobahn). Auf der A13 zwischen Innsbruck und dem Brenner können die Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke zusätzliche Behinderungen verursachen. Auch auf der B179 (Fernpassstraße) und B197 (Arlbergstraße) sind Verzögerungen möglich.
Schweiz: Staugefahr besteht auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, der A2 auf der Gotthardroute zwischen Basel und Chiasso sowie auf der A3 zwischen Basel und Chur. Auch die A13 über den San Bernardino kann betroffen sein.
Italien: Auf der A22 (Brennerautobahn) sowie auf der Verbindung A9/A7 zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua rechnet der ADAC mit Behinderungen durch Baustellen und erhöhten Reiseverkehr.
Bei der Einreise nach Deutschland können außerdem Grenzkontrollen zu Wartezeiten führen.
Herbstwetter erhöht das Staurisiko
Neben dem Reiseverkehr können auch die Wetterbedingungen die Verkehrslage verschärfen. Regen, Nebel, nasses Laub und erste Bodenfröste beeinträchtigen die Sicht und erhöhen die Rutschgefahr.
Der ADAC rät deshalb, mehr Fahrzeit einzuplanen und sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Für Transportunternehmen empfiehlt sich insbesondere auf den stark belasteten Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen eine vorausschauende Tourenplanung.








