Das Wichtigste im Überblick
- ADAC erwartet vom 31. Juli bis 2. August das staureichste Wochenende der Sommerferien.
- Hohe Verkehrsbelastung auf den wichtigsten Transitachsen in Deutschland.
- Staus auch auf den Routen über Brenner, Gotthard und Fernpass.
- Grenzkontrollen und Ausfahrtsperren können zusätzliche Verzögerungen verursachen.
Hauptreisezeit trifft den Güterverkehr
Mit Beginn der Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg sind erstmals alle Bundesländer gleichzeitig in den Ferien. Nach Angaben des ADAC wird das Verkehrsaufkommen deshalb am kommenden Wochenende seinen Höhepunkt erreichen.
Die höchste Staugefahr besteht am Freitagnachmittag und -abend sowie am Samstagvormittag. Am Sonntagnachmittag und -abend nimmt vor allem der Rückreiseverkehr deutlich zu.
Für den Straßengüterverkehr bedeutet das vor allem längere Fahrzeiten auf den stark frequentierten Transitkorridoren sowie ein erhöhtes Risiko für Verzögerungen an Baustellen und Knotenpunkten.
Diese Autobahnen sind besonders betroffen
Zu den stauanfälligsten Strecken zählen nach Angaben des ADAC insbesondere die Autobahnen A3, A5, A6, A7, A8 und A9. Ebenfalls mit erheblichen Behinderungen ist auf den Autobahnen A1, A2, A4, A10, A11, A12, A13, A20, A24, A95, A96 sowie auf dem Autobahnring München (A99) zu rechnen.
Zusätzlich erschweren bundesweit rund 1.000 Autobahnbaustellen den Verkehrsfluss.
Brenner, Gotthard und Fernpass bleiben Engpässe
Auch auf den internationalen Transitstrecken rechnet der ADAC mit langen Wartezeiten.
In Österreich gelten die Westautobahn (A1), die Tauernautobahn (A10), die Inntalautobahn (A12) und die Brennerautobahn (A13) als besonders staugefährdet. Auf der Brennerroute sorgt die Sanierung der Luegbrücke weiterhin für zusätzliche Behinderungen.
Am Samstag kommt eine weitere Einschränkung hinzu: Wegen einer Protestaktion wird die Fernpassstraße (B179) zwischen 9:45 Uhr und 12 Uhr gesperrt. Gleichzeitig bleibt das Hahntennjoch (L246) geschlossen, damit kein Ausweichverkehr entsteht.
Auch auf der Gotthardroute (A2) in der Schweiz sowie auf der A22 in Italien müssen Transportunternehmen mit längeren Fahrzeiten rechnen.
Ausfahrtsperren und Grenzkontrollen
Um Ausweichverkehr durch Ortschaften zu verhindern, werden bei hohem Verkehrsaufkommen erneut Autobahnausfahrten gesperrt. Nach Angaben des ADAC betrifft dies in Deutschland Abschnitte der A7, A8 und A93 sowie die Bundesstraßen B2 und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.
Auch in Österreich bleiben an Wochenenden mehrere Ausweichstrecken in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Zusätzliche Wartezeiten erwartet der ADAC außerdem an den deutschen Grenzen. Grund sind die weiterhin bestehenden Grenzkontrollen bei der Einreise nach Deutschland.








