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Ferienverkehr belastet wichtige Transitrouten. LKW müssen Fahrverbote und Blockabfertigung einplanen

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Mit dem Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen steigt das Verkehrsaufkommen auf den deutschen und europäischen Transitachsen weiter an. Der ADAC warnt vom 17. bis 19. Juli vor erheblichen Staus. Für den Straßengüterverkehr kommen Fahrverbote, Grenzkontrollen und eine Blockabfertigung in Tirol hinzu.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Das Wichtigste im Überblick

  • Nordrhein-Westfalen startet in die Sommerferien – die Staugefahr nimmt weiter zu.
  • Besonders belastet sind die Autobahnen A3, A5, A7, A8 und A9 sowie die Transitachsen Richtung Alpen.
  • Am Montag, 20. Juli, findet am Grenzübergang Kufstein erneut eine Blockabfertigung für LKW statt.
  • An den Grenzen zu Österreich, Polen, Tschechien und der Schweiz sind Wartezeiten durch Grenzkontrollen möglich.
  • In Deutschland gelten weiterhin das Sonntagsfahrverbot sowie das Ferienfahrverbot an Samstagen für LKW über 7,5 Tonnen.

Hohe Belastung auf den Hauptverkehrsachsen

Mit dem Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen haben nun – mit Ausnahme von Bayern und Baden-Württemberg – alle Bundesländer Sommerferien. Laut ADAC ist insbesondere am Freitagnachmittag sowie am Samstagvormittag mit starkem Reiseverkehr zu rechnen. Hinzu kommen zahlreiche Baustellen, die den Verkehrsfluss zusätzlich beeinträchtigen.

Besonders staugefährdet sind unter anderem die Autobahnen A1, A2, A3, A5, A6, A7, A8, A9, A10, A20, A24, A81, A95, A96 und der Münchner Autobahnring A99.

Verzögerungen auf internationalen Transitrouten

Auch auf den wichtigsten europäischen Transitachsen erwartet der ADAC erhebliche Verkehrsbehinderungen. In Österreich bleiben insbesondere die West-, Inntal-, Tauern-, Brenner-, Pyhrn- und Rheintalautobahn stark belastet. Hinzu kommen Baustellen, die Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke auf der Brennerautobahn sowie stockender Verkehr auf der Fernpassroute und der Arlbergstraße. In Tirol gelten an den Wochenenden erneut Abfahrtssperren auf zahlreichen Ausweichstrecken.

Für den Güterverkehr kommt ein weiterer Engpass hinzu: Am Montag, 20. Juli, wird am Grenzübergang Kufstein erneut eine Blockabfertigung für LKW durchgeführt.

Auch in der Schweiz ist laut ADAC auf den Autobahnen A2 (Gotthard), A13 (San Bernardino) sowie A1 und A3 mit Verzögerungen zu rechnen. In Italien gilt dies insbesondere für die Brennerautobahn (A22) sowie die Strecke zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua.

Grenzkontrollen und Fahrverbote beachten

Bei der Einreise nach Deutschland müssen Verkehrsteilnehmer an den Grenzübergängen aus Österreich, Polen, Tschechien und der Schweiz mit Wartezeiten aufgrund von Grenzkontrollen rechnen.

Für LKW über 7,5 Tonnen gelten zudem weiterhin die saisonalen Verkehrsrestriktionen. Neben dem bundesweiten Sonntagsfahrverbot gilt noch bis 31. August das Ferienfahrverbot an Samstagen von 7 bis 20 Uhr auf zahlreichen Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen.

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