Ab dem 1. Januar nächsten Jahres werden für LKW neue Mautgebühren in der Wallonie geltend. Zudem wird das Netz von mautpflichtigen Straßen um weitere Abschnitte in dieser Region erweitert.

Die Wallonie plant  zum 1. Januar 2020 die Mautgebühren zu erhöhen.  Der Grund dafür ist die die jährliche gesetzliche Anpassung an die Inflation. Andere Regionen – Flandern und Brüssel haben bereits im Juli dieses Jahres ihre Mautsätze angehoben. Die drei Regionen legen die Gebühren unabhängig voneinander fest., werden anschließend jedoch vom Mautbetreiber Viapass koordiniert.

Im Fall von LKW mit einem Gesamtgewicht von mehr als 32 Tonnen der Euroklasse wird die Gebühr pro Kilometer von derzeit 0,134 Euro auf 0,136 Euro steigen. Für LKW mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 12 bis 32 Tonnen der Euroklasse 5 und 6 wird die Gebühr pro Kilometer von 0,130 auf 0,132 Euro steigen.Im Fall von LKW mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 bis 12 Tonnen der Euroklasse 5 und 6 werden die Tarife von 0,077 auf 0,079 Euro steigen.

Am meisten werden die Tarife für gim Fall von LKW mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 32 Tonnen in Klassen der Euroklasse 0 bis 3 steigen und zwar um 0,003 Euro pro Kilometer.

Weitere 22 Kilometer werden mautpflichtig

Ab dem 1. Januar nächsten Jahres wird zudem um 22 Kilometer das mautpflichtige Straßennetz erweitert:

– N5g – Ortsumgehung Couvin,

– N224 (zwischen Tubize und der Autobahn A8-E429),

– N246 (zwischen Tubize und Waterloo über Wauthier-Braine),

– N610 (N610 auf der linken Seite der Ortsumgehung von Lüttich).

Foto: Wikimedia/samln GNU License

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