Auch die amerikanische Spedition C.H. Robinson hatte unter der Corona-Pandemie zu leiden. Das Unternehmen hat jüngst vorläufige Ergebnisse für 2020 präsentiert.

C.H. Robinson verzeichnete zwar im vergangenen Jahr ein Umsatzwachstum von 5,9 Prozent auf 16, 2 Milliarden US-Dollar, das operative Ergebnis belief sich aber auf 673,3 Millionen US-Dollar und ist damit um fast 15 Prozent im Vergleich zu 2019 gesunken. Der Nettogewinn betrug 506,4 Millionen US-Dollar, war einen ein Rückgang von 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Sehr gute Ergebnisse konnte die Spedition dafür aber im vierten Quartal vorweisen:  Der Umsatz konnte um rund 20 Prozent auf 4,5 Milliarden US-Dollar und das operative Ergebnis um mehr als 50 Prozent  auf 206,8 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Die gute Bilanz im vierten Quartal

Das Umsatzwachstum des Unternehmens im Jahr 2020 war vor allem auf die stark gestiegenen Raten in der Containerschifffahrt und Luftfracht zurückzuführen. Dazu kamen auch Kosteneinsparungen bei Verwaltung und Vertrieb von 13 Prozent. Darüber hinaus hat sich auch die Akquisition von Prime Distribution Services für 225 Millionen US-Dollar zum Anfang des Jahres 2020 positiv auf den Umsatz ausgewirkt.

Was die Prognosen für die Zukunft angeht, erwartet CEO Bob Biesterfeld, das 2021 auch ein schwieriges Jahr wird- vor allem im Straßengüterverkehr.

Der Fahrermangel und der Mangel an Kapazitäten führen zu einer angespannten Lage auf dem Markt und wir gehen davon aus, dass sich dies auch für den größten Teil des Jahres 2021 so bleibt, sagte er.

Foto: Pixabay

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