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Weihnachten steht vor der Tür und die Deutsche Post DHL in Kassel greift zu ungewöhnlichen Methoden. Das Unternehmen hat dort ein Lager in einem Vorort gemietet und bittet Kunden, ihre Pakete selbst abzuholen, berichtet die VerkehrsRundschau.

„Es handelt sich nicht um eine Fehlplanung des Unternehmens. Man hat die Zahl der Paketzusteller in der Stadt um 40 auf über 100 erhöht. Doch drei Streiktage haben in Kassel für einen Rückstand gesorgt”, sagte ein Sprecher des Konzerns.

Wie die „Hessisch Niedersächsische Allgemeine” mitteilt, erhält man zunehmend Nachrichten von frustrierten Verbrauchern, die ihre Pakete nicht erhalten.

Hunderte Pakete zur Selbstabholung

Statt der Zustellung an der Haustür werden die Verbraucher dazu aufgefordert, ihre Pakete direkt bei Stationen der DHL abzuholen. Dafür hat die DHL einen ehemaligen Verkaufsraum in Lohfelden gemietet, den sie nun als Lagerhalle nutzen. Dort sollen sich Hunderte von Paketen stapeln, die sich die Kunden selbst abholen müssen, lesen wir auf der Webseite logistik-watchblog.de.

Nicht nur in Kassel kommt es zu Problemen. Wie Anfang Dezember bekannt wurde, gingen 2017 3.433 Beschwerden über Kurier-, Express- und Paketdienste bei der Netzagentur ein. Bis Ende des Jahres rechne man mit über 5.000 Beschwerden – das entspräche einer Steigerung von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Konsequenz überlegt man bei der Bundesnetzagentur über die Einführung von Bußgeldern.

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