Carabinieri haben eine LKW- Fahrer angehalten, der auf der Autobahn A16 – Neapel – Canosa in Süditalien unterwegs war. Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass er aus der Region der Lombardei kam, die als von der Coronavirus-Epidemie betroffen gilt und abgeriegelt wurde – informiert das italienische Portal trasportoeuropa.it.

Die beschriebene Situation ereignete sich am Sonntag, dem 23. Februar, in der Nähe der Autobahnausfahrt bei Grottaminarda. Die Beamten informierten den Bürgermeister von Carife, der Stadt, in der der Trucker lebt, über den Fall. Die Stadtverwaltung organisierte eine Quarantäne für ihn und seine Familie, bis klar ist, ob er infiziert ist.

Italienische Medien betonen, dass dieser Fall  aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus auf die Transport-und Logistikbranche eine Alarmglocke für Spediteure und Logistikangestellte sein sollte. Bisher gibt es nämlich keinen Leitfaden für Logistikplattformen, die in den Sperrzonen fungieren.

Trasportoeuropa.it erinnert daran, dass in der Lombardei in der Nähe der Sperrzone der große Logistikpark Piacenza liegt. Im Norden hingegen, im Gebiet Segrate-Pioltello, gibt es wichtige Plattformen, die für Distributionsprozesse in der Lombardei, aber auch in benachbarten Regionen zuständig sind.

Foto: Protezione civile CC BY 2.0

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