Die Verwendung von Reifen, die 10 Jahre und älter sind, in Lastwagen, Bussen und Reisebussen wird auf den Straßen in England, Schottland und Wales verboten, so eine Mitteilung auf der Website der britischen Regierung. Die entsprechende Gesetzgebung wird im Herbst verabschiedet.

Ziel des Verbots ist es, die Sicherheit auf britischen Straßen zu erhöhen. Die Entscheidung wurde letzte Woche von Baronin Charlotte Vere, Ministerin für Straßenwesen, bekannt gegeben.

Niemand fährt ein Auto mit kaputten Bremsen, ähnlich ist es entscheidend zu prüfen, ob die Reifen leistungsfähig sind, um jede Fahrt sicherer zu machen, sagte die Ministerin.

Dieser Schritt wird den Fahrern im ganzen Land die Sicherheit geben, dass ihre Lkw, Busse und Reisebusse wirklich einsatzbereit sind – betonte Charlotte Vere. Sie fügte hinzu, dass die von der Regierung geplante Gesetzesänderung nicht zuletzt das Ergebnis langjähriger sozialer Kampagnen sei.

Um ins Detail zu gehen: Es wird illegal sein, an den Vorderrädern von Lastwagen, Bussen und Reisebussen sowie an allen Rädern von Kleinbussen Reifen anzubringen, die 10 Jahre oder älter sind. Die Vorschriften werden auch für runderneuerte Reifen gelten. Auf solchen Reifen ist das Datum der Runderneuerung sichtbar anzubringen, damit das Alter des Reifens bestimmt werden kann.

Fahrer, Besitzer und Betreiber werden daher auch nach der Einführung des Verbots für das Reifenalter verantwortlich sein. Die Driver & Vehicle Standards Agency (DVSA – entspricht der ITD in Polen) wird das Reifenalter im Rahmen von routinemäßigen Durchsetzungskontrollen auf britischen Straßen überprüfen

Foto: Pixabay/Didgeman

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