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Girteka erweitert Partnerportal: Ausschreibungen für feste Relationen

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Girteka erweitert sein Partnerportal: Ein neues Ausschreibungsmodul ermöglicht es Transportunternehmen, auch auf wiederkehrende Verkehre zu bieten. Interessant ist das vor allem für kleinere Frachtführer, denn sie können nur das Volumen angeben, das sie tatsächlich abdecken können, und den Prozess zentral im Portal verfolgen. Wichtig: Ein abgegebenes Angebot ist noch keine Zusage.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Neu ist ein Modul für Ausschreibungen auf regelmäßigen Relationen.
  • Frachtführer können auch nur einen Teil des Volumens anbieten – passend zur eigenen Kapazität.
  • Je Ausschreibung werden Route, Vertragslaufzeit, operative Vorgaben und der benötigte Aufliegertyp beschrieben.
  • Unternehmen sehen den Status ihrer Angebote und können sich über neue Ausschreibungen informieren lassen.
  • Bisher lag der Schwerpunkt der Plattform vor allem auf Spotaufträgen.
  • Nach Angaben von Girteka werden wöchentlich rund 4.000 kurzfristige Aufträge eingestellt.
  • Die eingereichten Angebote werden nach Ende der Frist geprüft – ein Zuschlag ist nicht automatisch garantiert.

Girteka öffnet seinen Transportpartnern den Zugang nicht mehr nur zu kurzfristigen Aufträgen, sondern auch zu längerfristigen Frachtprojekten. Mit dem Update will das Unternehmen Speditionen und Frachtführern die Disposition wiederkehrender Touren erleichtern – ohne dass sich Anbieter auf die komplette Vertragsmenge festlegen müssen.

Mehr als Spotgeschäft: Ausschreibungen für langfristige Verkehre

Bislang diente das Girteka-Partnerportal vor allem dazu, einzelne Ladungen zu veröffentlichen. Girteka spricht von rund 4.000 Ad-hoc-Aufträgen pro Woche. Mit dem neuen Bereich „Ausschreibungen“ kommt nun eine zweite Ebene hinzu: regelmäßige Transporte auf Basis langfristiger Verträge.

Die Ausschreibungen beziehen sich auf Projekte, die Girteka europaweit abwickelt. Ein Teil der Mengen läuft über die eigene Flotte, der übrige Anteil wird externen Transportunternehmen angeboten.

Nur das anbieten, was die Flotte wirklich leisten kann

Kern des neuen Moduls ist die Möglichkeit, die eigene Kapazität direkt im Angebot zu hinterlegen. Bieter müssen nicht das gesamte ausgeschriebene Volumen abdecken. Stattdessen können sie die Anzahl der Fahrten angeben, die zur Fuhrparkgröße und zu den operativen Möglichkeiten passt. Damit unterscheidet sich das Vorgehen von klassischen Ausschreibungen, bei denen häufig eine vollständige Abdeckung erwartet wird.

Welche Informationen in den Ausschreibungen enthalten sind

Nach dem Login finden Frachtführer unter anderem folgende Angaben:

  • die Relation (Transportkorridor),
  • die Vertragslaufzeit,
  • operative Anforderungen,
  • den benötigten Aufliegertyp,
  • eine Routenkarte,
  • eine geschätzte Distanz,
  • eine voraussichtliche Laufzeit.

Zusätzlich lassen sich Ausschreibungen nach Relation, Fristen, Status und Referenznummern filtern. Veröffentlichung, Angebotsabgabe und Entscheidung laufen dabei in einem System.

Angebot abgegeben – Zuschlag nicht automatisch

Girteka betont, dass die Teilnahme an einer Ausschreibung nicht gleichbedeutend mit einem Zuschlag ist. Nach Ende der Angebotsphase werden die eingegangenen Offerten geprüft. Erst danach entscheidet sich, welcher Anbieter – oder welche Anbieter – den Auftrag erhalten.

Für Transportunternehmen bedeutet das: Neben der Kapazitätsplanung ist eine belastbare Kalkulation je Relation entscheidend.

Welche Auflieger und Relationen im Fokus stehen

Girteka arbeitet nach eigenen Angaben vor allem mit Partnern zusammen, die folgende Auflieger einsetzen:

  • Kühlauflieger,
  • Planenauflieger.

Das Netzwerk umfasst Polen, Deutschland, die Benelux-Staaten, das Vereinigte Königreich, Frankreich, Italien und Spanien und erstreckt sich über 34 Transportkorridore. Für temperaturgeführte Transporte kommen außerdem Norwegen, Schweden und Finnland hinzu.

Zugang nur nach Registrierung und Prüfung

Wer das Ausschreibungsmodul nutzen möchte, muss sich im Girteka-Partnerportal registrieren und eine Verifizierung durchlaufen. Nach Freigabe stehen sowohl Spotaufträge als auch Ausschreibungen für feste Relationen zur Verfügung.

Für Transportunternehmen kann das Modell vor allem dann relevant sein, wenn sie ihre Auslastung planbarer gestalten wollen, ohne sich zur Vollabdeckung zu verpflichten. Wie wirtschaftlich die Teilnahme ist, hängt von den Bedingungen der jeweiligen Relation, den operativen Vorgaben und den angebotenen Raten ab.

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