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Zum 1. Februar 2018 erhöht der Express- und Kurierdienstleister GO! die Preise um durchschnittlich 4,2 Prozent. Er führt diesen Schritt auf das erhöhte Sendungsvolumen zurück, das im vierten Jahr in Folge um mehr als zehn Prozent gestiegen sein soll.

„Wir optimieren kontinuierlich unser Netzwerk, um trotz zunehmender Sendungszahlen individuelle Kundenbedürfnisse in gleichbleibend hoher Qualität erfüllen zu können. Das erfordert Investitionen, die Anpassungen in der Preisstruktur nötig machen”, so Ulrich Nolte, Geschäftsführer der GO! Express & Logistics (Deutschland) GmbH.

Derzeit wird das zentrale Sortierzentrum im hessischen Niederaula mit einer Investitionssumme von mehr als 10 Millionen Euro ausgebaut. Dadurch will das Unternehmen Transportwege optimieren und noch mehr Flexibilität in der Routenplanung erreichen.

Es soll weiterhin sichergestellt werden, dass sämtliche Lieferungen innerhalb Deutschlands bis 12.00 Uhr beim Kunden vor Ort sind.

Go! Express & Logistics hat zudem angekündigt, 30 neue Mitarbeiter in Niederaula einstellen zu wollen.

„Die deutsche Wirtschaft brummt”

Vorige Woche sagte das Ifo-Institut der deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr das stärkste Wachstum seit 2011 voraus. Die Forscher rechnen mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts von 2,3% im laufenden, 2,6% im kommenden Jahr und 2,1% im Jahr 2019.

„Die deutsche Wirtschaft brummt. Der Schwung vom Jahre 2017 verlängert sich bis weit ins Jahr 2018 hinein“, sagte ifo-Präsident Clemens Fuest.

Vor Kurzem hatte das Ifo-Institut bereits seine Prognose aus dem Juni für dieses Jahr von 1,8 auf 2,3 Prozent hochgesetzt.

Dies wird zweifellos auch zu einer Erhöhung des Transportvolumens führen und kann den Anstieg der Frachtpreisen beeinflussen. Die Nachfrage nach Transportdienstleistungen in Deutschland übersteigt bereits das Angebot. Probleme mit dem Warentransport haben seit langem lokale Supermärkte und Discounter. Die schwierige Situation des deutschen FMCG-Marktes und der Speditionsunternehmen ist hauptsächlich auf den zunehmenden Personalmangel im Transportsektor zurückzuführen.

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