Leipzig will den Industriepark Nord von einem erhöhten Aufkommen an Lkw-Verkehr entlasten. Auf einem stadteigenen, etwa vier Hektar großen Grundstück soll künftig ein Autohof mit über 100 neuen LKW-Stellplätzen, öffentlich zugänglichen Ladestationen und umfangreichem Serviceangebot für Fernfahrer und Reisende gebaut werden.

Im Rahmen der angekündigten Investition an der A14 sollen neben den Stellflächen auch Gastronomie- und Unterkunftsangebote sowie barrierefreie sanitäre Einrichtungen speziell für Fernfahrer entstehen. In der Nähe des BMW-Werkes werden auch eine Tankstelle mit einer LKW- und PKW-Waschstraße und  attraktive Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Das entsprechende Konzeptverfahren für den Grundstücksverkauf wurde am 17. Juli 2020 gestartet.

 

-
+

Foto: leipzig.de

Mit der Maßnahme wollen wir die Ortschaften um den Industriepark Nord sowie das Industriegebiet selbst von einem erhöhten Aufkommen an LKW-Verkehr entlasten und dem aufkommenden Druck nach Parkraum für den steigenden Wirtschaftsverkehr gerecht werden. Damit setzen wir eine Forderung zahlreicher Bürger und Unternehmen vor Ort um”, so Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht.

Dank dem geplanten Bauvorhaben sollen neue Arbeitsplätze entstehen. Einen wichtigen Punkt stellt auch auch Schnelllade-Infrastruktur dar. „Die Errichtung von öffentlich zugänglichen Ladestationen ist ein Pflichtkriterium.

Damit wollen wir die E-Mobilität weiter fördern“, fügt Albrecht hinzu.

 

Foto: Wikimedia

Kommentare

comments0 Kommentare
thumbnail
Um Benachrichtigungen über Kommentare freizuschalten - gehen Sie zu Ihrem Profil